Börse New York
Wall Street legt Verschnaufpause ein

Nach der Trump-Rally und der Fed-Entscheidung fehlen den US-Börsen frische Impulse. Der Dow Jones hält die 20.000-Punkte-Marke dennoch weiter im Blick. Anleger sorgen sich um das Erstarken des Dollars.
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New YorkDie US-Börsen haben bei ihrer seit sechs Wochen anhaltenden Rally eine Verschnaufpause eingelegt. „Es gibt nicht mehr viel, was man noch einpreisen kann“, sagte Mohannad Aama von Beam Capital Management in New York am Freitag. „Da war die Trump-Rally und dann die Vorwegnahme dessen, was die Fed sagen würde. Die nächsten zwei Wochen wird der Markt etwas ziellos sein und die Leute werden sich darauf einstellen, ihre Bücher für dieses Jahr zuzuschlagen.“ Hinzu kamen Sorgen, dass die Euphorie nach der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten und die damit verbundene Erwartung eines Wirtschaftsbooms in den Vereinigten Staaten vielleicht etwas verfrüht gewesen sein könnte.

Der Dow-Jones-Index schloss kaum verändert bei 19.843 Punkten. Er befand sich damit aber immer noch in Sichtweite der psychologisch wichtigen 20.000er-Hürde, die er noch nie übersprungen hat. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,18 Prozent auf 2258 Zähler nach. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,4 Prozent auf 5437 Punkte. In Deutschland sprang der Dax am 'Hexensabbat' über die charttechnisch wichtige Marke von 11.400 Punkten auf ein frisches Jahreshoch von 11.404 Zählern. Der EuroStoxxx50 gewann 0,3 Prozent auf 3259,24 Zähler.

Unterstützung lieferte in Europa der schwache Euro, der Waren europäischer Firmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger macht. Wegen der gegensätzlichen Geldpolitik dies- und jenseits des Atlantiks sagten Börsianer weitere Kursverluste der Gemeinschaftswährung voraus. Denn während die Europäischen Zentralbank (EZB) die Finanzmärkte weiter mit billigem Geld flutet, stehen die USA vor einer Serie von Zinserhöhungen. In den USA schürte das Erstarken des Dollars hingegen Bedenken, dass dies Firmen schaden könnte, die einen großen Teil ihres Geschäfts in Übersee machen.

Zu den Verlierern an der Wall Street gehörten die Aktien des Firmensoftwareherstellers Oracle. Das Unternehmen enttäuschte mit einem geringer als von Analysten erwartet ausgefallenen Umsatz. Die Papiere gaben 4,6 Prozent nach. Die Anteilscheine der Hotel-Suchmaschine Trivago notierten bei ihrem Debüt in New York knapp fünf Prozent fester bei 11,52 Dollar. Dennoch herrschte Enttäuschung, da der Börsengang der Düsseldorfer in den USA deutlich kleiner ausfiel als erhofft.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börse New York: Wall Street legt Verschnaufpause ein"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    TRAUTMANN

    Danke

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