Börse New York
Wall Street schließt in der Verlustzone

Die Bereitschaft der US-Notenbank zu weiteren Konjunkturspritzen hat den US-Börsen am Mittwoch belastet, die Angst vor der Inflation geht um. Nach schwachem Ausblick zog auch die Adobe-Aktie die Märkte nach unten. Profitiert hat von dem Minus einzig der Goldpreis.
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HB NEW YORK. Die Bereitschaft der US-Notenbank zu weiteren Konjunkturspritzen hat die US-Börsen am Mittwoch belastet. Die Anleger trieb Sorgen vor einer steigenden Inflation um, deshalb kletterte der Goldpreis auf einen neuen Rekordwert. „Die Investoren bringen sich in Sicherheit“, resümierte Marktstratege Peter Cardillo von Avalon Partners.

Zudem wurde die Wall Street nach der Rally in den vergangenen Wochen von Gewinnmitnahmen belastet. Auf den Verkaufslisten der Börsianer standen vor allem Hochtechnologiewerte.

Der Dow-Jones-Index schloss 0,2 Prozent tiefer auf 10 739 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 10 708 und 10 805 Stellen. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,5 Prozent auf 1134 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq sank 0,6 Prozent auf 2334 Punkte. Der Deutsche Aktienindex (Dax) ging in Frankfurt mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 6208 Punkten aus dem Handel.

Die Fed will der zähen Erholung der US-Wirtschaft notfalls mit zusätzlichen Konjunkturstützen Beine machen und hierzu gegebenenfalls geldpolitisch nachlegen. Einige Experten rechnen damit, dass es bereits Anfang November soweit sein wird.

Unter den Einzelwerten stürzten die Aktien des Software-Herstellers Adobe als Reaktion auf einen schwachen Ausblick um 19 Prozent ab. Adobe hatte unter Hinweis auf schwache Geschäfte in Japan und im US-Bildungsmarkt angekündigt, der Umsatz werde wohl hinter den Erwartungen des Marktes zurückbleiben. Daraufhin senkten einige Analysten den Daumen über die Aktien.

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