Börse New York
Wall Street schließt uneinheitlich

Die  Wall Street präsentierte sich am Mittwoch uneinheitlich . Einige überraschend gute Quartalszahlen stabilisierten zwar den Markt. Dagegen drückten geopolitische Konflikte weiterhin auf die Stimmung.
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New YorkDie Unruheherde in der Ukraine und im Nahen Osten lassen die Anleger an den internationalen Finanzmärkten nicht los. Zwar konnten am Mittwoch einige Unternehmen mit ihren Quartalsergebnissen überzeugen, doch trübte die Sorge über eine Eskalation der Krisen die Stimmung. Die Wall Street notierte uneinheitlich.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,16 Prozent niedriger bei 17.086 Punkten. Er pendelte dabei zwischen 17.058 und 17.121 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,18 Prozent auf einen neuen Rekordschlussstand von 1987 Punkten zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 0,4 Prozent auf 4473 Punkte. Der Dax kam kaum von der Stelle und schloss mit 9753,56 Punkten 0,2 Prozent höher. "Die Unsicherheit ist einfach zu groß", sagte ein Händler. Der Abschuss zweier ukrainischer Kampfflugzeuge zeige, dass die Lage in der Ukraine ein Pulverfass bleibe.

US-Anleger griffen unter anderem bei Apple -Papieren zu. Der iPhone- und iPad-Hersteller enttäuschte die Experten zwar mit seinem Quartalsumsatz, übertraf beim Gewinn aber die Prognosen. Einige Analysten erhöhten daraufhin ihre Kursziele. Aktien des Technologiekonzerns wurden 2,6 Prozent höher gehandelt. Microsoft kam mit seinem Zwischenbericht ebenfalls gut an. Die Aktien notierten etwa 0,1 Prozent im Plus.

Auf den Kauflisten der Anleger standen auch Papiere des Biotech-Konzerns Biogen. Deren Kurs stieg um mehr als elf Prozent. Rasant wachsende Umsätze mit einem neuen Mittel gegen Multiple Sklerose stimmen das Unternehmen zuversichtlich.

Mit der Bilanz von Boeing waren die Anleger dagegen weniger glücklich. Aktien des Airbus -Konkurrenten fielen um 2,3 Prozent.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 580 Millionen Aktien den Besitzer. 1753 Werte legten zu, 1265 gaben nach und 143 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 1,88 Milliarden Aktien 1316 im Plus, 1339 im Minus und 135 unverändert.

An den US-Kreditmärkten notierten die Staatsanleihen in dünnem Handel nur wenig verändert. Angesichts der weltweiten Krisen blieben sie jedoch für Anleger als sicherer Hafen gefragt, sagten Händler. Die zehnjährigen Staatsanleihen verharrten bei 100-10/32. Sie rentierten mit 2,466 Prozent. Die 30-jährigen Bonds fielen 05/32 auf 102-6/32 und hatten eine Rendite von 3,260 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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