Börse New York
Wall Street: Sinkender Ölpreis drückt Dow Jones

Die US-Börsen haben wegen Kursverlusten bei Energie- und Bankenwerten am Freitag im Minus geschlossen. Zu Handelsbeginn hatte eine Reihe von Konjunkturdaten noch für verhaltenen Optimismus gesorgt.

HB NEW YORK. Einen deutlich schwächeren Ölpreis nahmen Anleger zum Anlass, Energietitel abzustoßen. Finanzwerte litten nach den Kursaufschlägen der vergangenen zwei Monate unter Gewinnmitnahmen. Auch das überraschend starke Verbrauchervertrauen in die US-Wirtschaft und ein sich verlangsamender Rückgang der US-Industrieproduktion konnten die Stimmung nicht aufhellen.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zu Handelsschluss 0,8 Prozent tiefer bei 8 268 Punkten, nachdem er im Verlauf zwischen 8 230 und 8 394 Zählern gependelt war. Der breiter gefasste S&P-500-Index fiel 1,1 Prozent auf 882 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq büßte 0,5 Prozent ein und ging mit 1 680 Punkten aus dem Handel. Für die Handelswoche ergibt sich damit ein Minus von 3,6 Prozent beim Dow und von fünf Prozent beim S&P. Auch der Nasdaq-Index beendete seine neunwöchige Gewinnserie und wies erstmals wieder ein Minus von 3,4 Prozent auf.

Zu den Verlierern zählten die Aktien der Citigroup mit einem Abschlag von knapp zwei Prozent. Auch JPMorgan-Papiere schlossen 1,8 Prozent schwächer. Bei den Energiewerten tendierten die Aktien des Energiekonzerns Exxon Mobil 0,9 Prozent leichter. Der Preis für US-Leichtöl fiel um 3,5 Prozent und notierte bei 56,55 Dollar je Barrel. Ausschlaggebend war die Sorge über einen schwächelnden Energiebedarf weltweit.

Nach dem insolventen Chrysler-Konzern beginnt auch der US-Autobauer General Motors (GM) mit einem Kahlschlag in seinem Händlernetz. Die GM-Aktie verlor 5,2 Prozent. Nike-Aktien gaben 2,4 Prozent nach. Der weltgrößte Sportartikel-Hersteller streicht 1 750 Stellen. Die Aktie von Alcoa stieg dagegen um 3,3 Prozent, nachdem Analysten von Goldman Sachs dem Aluminiumproduzenten ein "Buy"-Rating gaben.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,48 Milliarden Aktien den Besitzer. 1088 Werte legten zu, 1922 gaben nach und 88 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,1 Milliarden Aktien 1052 im Plus, 1626 im Minus und 137 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 11/32 auf 99-28/32. Sie rentierten mit 3,138 Prozent. Die 30-jährigen Bonds verloren 12/32 auf 102-28/32 und hatten eine Rendite von 4,083 Prozent.

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