Börse Österreich
ATX gerät im späten Handel auf Talfahrt

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei gutem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX rutschte um 125,23 Punkte oder 3,52 Prozent auf 3 437,22 Einheiten ab.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei gutem Volumen mit deutlich tieferen Notierungen beendet. Der ATX rutschte um 125,23 Punkte oder 3,52 Prozent auf 3 437,22 Einheiten ab. Europaweit wurden die Kursabschläge im Sog einer schwächer werdenden Wall Street im Verlauf deutlich ausgeweitet. Auch die gekürzten Wachstumsprognosen im Euro-Raum für heuer und das nächste Jahr durch die EZB verschärften die schlechte Stimmung.

In Wien kam die AUA-Aktie nach den jüngsten Kursgewinnen deutlich unter Druck und gab um zwölf Prozent auf 6,25 Euro nach. Im Verlauf rutschten die Titel um mehr als 20 Prozent ab. Unter dem Einfluss unterschiedlicher Spekulationen um den Stand der Verkaufsgespräche zeigt sich die Aktie aktuell sehr volatil, hieß es im Handel.

Tiefrot präsentierten sich auch die Bankenwerte. Erste Group und Raiffeisen International (RI) sackten jeweils um fünf Prozent auf 39,69 Euro beziehungsweise 71,75 Euro ab. Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) starteten die Bewertung der RI-Aktien mit "Kaufen" und errechneten ein Kursziel von 95 Euro.

OMV ermäßigten sich um 3,30 Prozent auf 39,90 Euro. Damit gingen die Papiere des heimischen Öl- und Gasunternehmens bis dato jeden Tag in der aktuellen Handelswoche mit einem klaren Abschlag aus dem Börsengeschäft.

Herbe Rückgänge von jeweils mehr als fünf Prozent mussten auch Immoeast, Immofinanz und Voestalpine hinnehmen. Böhler-Uddeholm-Papiere zeigten sich am letzten Handelstag mit plus 0,75 Prozent auf 73,56 Euro. Die Totalübernahme des Edelstahlkonzerns durch die Voestalpine ist nun "amtlich": Die Böhler-Aktien verschwinden ab dem morgigen Freitag vom Kurszettel.

Stark aufzeigen konnten erneut Polytec mit plus 8,45 Prozent auf 10,52 Euro. Die Experten der Unicredit haben das Kursziel für die Aktien des Autozulieferbetriebes von zwölf auf 15,50 Euro angehoben und das Anlagevotum "buy" bestätigt. Bereits am Mittwoch schossen die Papiere um mehr als 17 Prozent in die Höhe.

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