Börse Österreich
Bankenwerte belasten den ATX in Wien

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei hohem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 2,19 Prozent auf 2 656,65 Einheiten. Auch das europäische Börsenumfeld präsentierte sich großteils mit tieferen Notierungen.

dpa-afx/ WIEN. Ein Händler sprach von Gewinnmitnahmen auf breiter Front, sieht die Korrektur aber als "absolut gesund" an. Die niedrigeren Kursniveaus könnten zum Wochenschluss auch als Möglichkeit zum Einstieg in den Markt gesehen werden, sagte der Experte.

In einem international schwachen Umfeld für Bankenwerte rutschten die heimischen Branchentitel deutlich ab und zogen den Leitindex mit nach unten. Erste Group gaben 3,85 Prozent auf 30,96 Euro nach, Raiffeisen verbilligten sich gar um 5,14 Prozent auf 38,94 Euro. Vienna Insurance gingen um 3,77 Prozent schwächer bei 37,28 Euro aus dem Handel.

Nach der Vorlage von Quartalszahlen präsentierten sich Palfinger sehr gut gesucht und stiegen um 2,52 Prozent auf 23,78 Euro. Der Salzburger Kranhersteller konnte nach dem schwachen Krisenjahr 2009 in den ersten neun Monaten 2010 das Betriebsergebnis wieder in den grünen Bereich ziehen und die Umsätze deutlich verbessern. Nach erfreulichen Passagierzahlen für Oktober zählten Flughafen Wien (plus 0,22 Prozent auf 47,76 Euro) zu den wenigen Gewinnern im prime market.

Zahlreiche Analystenkommentare wurden am Donnerstag publik. Trotz einer Abstufung der Anlageempfehlung durch die Unicredit konnten sich Schoeller Bleckmann um 1,45 Prozent auf 55,26 Euro verbessern. Die Experten stuften den Ölfeldausrüster von "Buy" auf "Hold" ab. Telekom Austria (minus 0,75 Prozent auf 11,23 Euro) und OMV (minus 1,26 Prozent auf 27,40 Euro) mussten trotz Kurszielerhöhungen durch Goldman Sachs Federn lassen.

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