Börse Osteuropa
Warschauer Börse erneut in der Pluszone

Die wichtigsten osteuropäischen Aktienindizes sind am Dienstag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Während Prag und Budapest wieder Verluste verzeichneten, endete die Warschauer Börse erneut in der Pluszone.
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Warschau/Prag/Budapest

In Prag fiel der PX in einem gemischten internationalen Umfeld um 0,24 Prozent auf 1.219,20 Punkte. Ins Blickfeld der Akteure rückten neue Arbeitsmarktdaten. Die Arbeitslosigkeit in Tschechien war im Februar zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 9,6 Prozent gesunken. Im Februar 2010 hatte die Arbeitslosenrate 9,9 Prozent betragen. Im Februar 2011 waren insgesamt 566.896 Personen in dem 10,5 Millionen Einwohner zählenden Land auf Arbeitssuche - 16.239 weniger als im gleichen Monat des Vorjahres.

Von Unternehmensseite lagen keine fundamentalen Impulse vor. Die Aktien des Energieunternehmens Ceske Energeticke Zavody (CEZ) gaben marktkonform um 0,25 Prozent auf 348,90 Tschechische Kronen nach. Die Ölpreise hatten ihre jüngste Rekordjagd beendet und waren etwas von den höchsten Ständen seit 29 Monaten zurück gekommen. Unipetrol schlossen unverändert auf 179,0 Kronen.

Die Banken gingen in verschiedene Richtungen. Erste Group sanken um 0,58 Prozent auf 870,0 Kronen. Komercni Banka stiegen hingegen um 0,24 Prozent auf 4.240,0 Kronen. Die Papiere des Versicherers VIG gingen um 2,13 Prozent auf 1.009,0 Kronen zurück.

In Budapester Börse fiel der Bux in einem gemischten internationalen Umfeldum 1,34 Prozent auf 22.633,25 Zähler.

Mit Ausnahme von Richter Gedeon mussten alle schwer gewichteten Titel Kursrückgänge hinnehmen. Die Titel des Pharmawertes konnten um moderate 0,03 Prozent auf 37.810 Ungarische Forint zulegen. Ein massives Minus von 2,48 Prozent auf 23.695 Forint verbuchte das Ölunternehmen Mol . Wegen des rasant gestiegenen Ölpreises verhandeln die in der Opec zusammengeschlossenen Förderländer über eine Ausweitung der Produktion. Die Ölpreise kamen daraufhin von den höchsten Ständen seit 29 Monaten deutlich zurück.

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