Börse Schanghai schließt im Plus
Nikkei tendiert schon wieder abwärts

Die Börse in Tokio hat ihre Erholung von den Verlusten der Vorwoche beendet und ist am Mittwoch wieder ins Minus gerutscht. Experten zufolge gab es anhaltende Sorgen über die Entwicklung der US-Wirtschaft. Zudem verteuerte sich der Yen geringfügig.

HB SINGAPUR. Dies belastete vor allem die Aktien der japanischen Exportunternehmen. An den Börsen in Südkorea, Hongkong, Taiwan und Singapur dagegen ging es nach oben. In Schanghai gewann der Index fast zwei Prozent. Der dortige Kurssturz vor einer Woche hatte für Verunsicherung bei den Anlegern weltweit gesorgt und zu den größten Verlusten seit 2001 geführt.

In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,47 Prozent im Minus bei 16.765 Punkten. Der breiter gefasste Topix fiel 0,17 Prozent auf 1690 Zähler.

Aktien des Kameraherstellers Canon verbilligten sich beispielsweise um 2,41 Prozent. Gegen den Trend legten aber Papiere von Nikko Cordial zu, und zwar um 1,27 Prozent. Die Citigroup hatte am Dienstag ein milliardenschweres Übernahmeangebot für das skandalgeschüttelte Handelshaus vorgelegt.

„Obwohl viele Leute - etwa Politiker - ständig sagen, dass in der US-Wirtschaft alles in Ordnung ist, machen sich viele Investoren immer noch Sorgen“, sagte Koichi Ogawa von Daiwa SB Investments. Das wirkt sich negativ auf die japanischen Exporteure aus: Für sie sind die USA der wichtigste Markt.

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Auch die Gewinne der New Yorker Börsen am Dienstag konnten den Trend nicht umkehren. Der Dow-Jones-Index hatte 1,3 Prozent höher bei 12.207 Zählern geschlossen. Der breiter gefasste S&P-500-Indexlegte um 1,6 Prozent auf 1395 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,9 Prozent auf 2385 Punkte.

Der Dollar wurde im fernöstlichen Handel mit 116,35 Yen notiert nach 116,50 Yen im späten New Yorker Handel. Für einen Euro wurden 152,67 Yen gezahlt nach 152,93 Yen. Ein Euro wurde mit 1,3122 nach 1,3125 Dollar bewertet.

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