Börse Tokio
Aktien in Asien treten auf der Stelle

Die Anleger in Fernost sind vor der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke zurückhaltend. Der Nikkei-Index in Japan legt am Ende ganz leicht zu. Die Börse in Shanghai fällt dagegen erneut.
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TokioInvestoren in Fernost haben sich am Mittwoch vor einem öffentlichen Auftritt von US-Notenbankchef Ben Bernanke zurückgehalten. Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen unter Ausschluss Japans kam nicht vom Fleck. Auch viele Händler an der Wall Street wollten zunächst Bernankes Rede vor dem US-Kongress abwarten.

Die Anleger erhoffen sich dann Hinweise auf die Geldpolitik in den kommenden Monaten. Zuletzt hatte der Federal Reserve-Chef betont, dass die bereits für September erwartete Straffung der Geldpolitik alles andere als ausgemacht sei.

Der Nikkei-Index schloss um 0,1 Prozent nur minimal höher bei 14.615 Punkten und machte damit anfängliche Verluste wieder wett. Wegen des starken Yens trennten sich Anleger zum Teil von Exportwerten. So verbilligten sich Canon-Papiere rund 1,5 Prozent.

Aktien von Mitsubishi Motors verteuerten sich hingegen um mehr als elf Prozent. Die Zeitung "Nikkei" berichtete, dass sich die Aktionäre des Autoherstellers voraussichtlich auf eine erhebliche Gewinnausschüttung einstellen können.

Das höchste Plus in der Region verbuchte die Börse in Südkorea, die 1,1 Prozent zulegte. Dagegen gaben die Kurse in Singapur und Shanghai nach. Auch in Australien tendierte der Index leicht im Minus, obwohl Aktien des Bergbauriesen BHP Billiton nach einer deutlichen Steigerung der Eisenerzproduktion um 2,3 Prozent nach oben kletterten.

Die Wall Street hatte am Dienstag Verluste hinnehmen müssen. Coca-Cola lastete nach enttäuschenden Verkaufszahlen schwer auf den Börsenbarometern. Nach der achttägigen Gewinnserie des S&P 500 machten zudem viele Anleger Kasse.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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