Börse Tokio
Angst vor China drückt Aktien in Asien

Weltweit steigt die Sorge um die chinesischen Banken. Die Börsen in Fernost leiden darunter. Der Nikkei-Index fällt unter 13.000 Punkte.
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TokioDie Furcht vor einer Finanzkrise in China hat die asiatischen Börsen am Dienstag ins Minus gedrückt. In Tokio schloss der Nikkei-Index 0,72 Prozent im Minus mit 12.969 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 1,01 Prozent auf 1078 Punkte.

In China rutschte der Shanghai Composite Index zweitweise sogar um fünf Prozent ab, erholte sich aber wieder etwas und lag zuletzt rund 2,3 Prozent im Minus. Auch in Südkorea und Australien gaben die Börsen nach. Dagegen legte der Hongkonger Hang-Seng-Index etwas zu. "Überall auf den Märkten herrscht noch immer Panik wegen einer Kreditklemme", sagte ein Händler. "Aber immerhin ist die Grundstimmung am Markt etwas besser als Ende vergangener Woche."

Die chinesischen Aktien weiteten in dieser Woche ihre Verluste auf mehr als zehn Prozent aus. Zur Unruhe trugen Berichte über Ausfälle an den Geldautomaten einiger Banken bei. Die größten Verlierer an der chinesischen Börse waren die Banken.

Doch die Anleger waren auch besorgt, dass sich die Lage auf das chinesische Wirtschaftswachstum auswirken könnte. Das könnte Chinas wichtigste Handelspartner wie Japan und Südkorea und letztlich die gesamte Weltwirtschaft in Mitleidenschaft ziehen.

In Japan konnte der schwache Yen die Furcht vor einer Kreditklemme in China nicht in den Hintergrund rücken. Trotzdem gehörten die Papiere von exportorientierten Unternehmen wie Sony zu den Werten, die noch Gewinne verzeichneten. Verlierer waren vor allem Autowerte und Banktitel.

Die Anleger hielten sich sehr zurück. Das niedrige Handelsvolumen spiegele das risikoaverse Verhalten vieler Investoren wider, sagte der Stratege Kenichi Hirano von Tachibana Securities. Dazu trage auch weiterhin die Angst vor einer abebbenden Geldschwemme in den USA bei.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn in China die Blase platzt,sind die knapp 10% Verlust im DAX nur ein erster Vorgeschmack.

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