Börse Tokio Asiatische Börsen im Bann der Nordkorea-Krise

Die Sorgen um den Nordkorea-Konflikt halten an den asiatischen Börsen weiter an. Der Nikkei-Index fiel zeitweise ein Viermonatstief. Das lockte allerdings zugleich auch Schnäppchenjäger an.
Update: 06.09.2017 - 08:19 Uhr 2 Kommentare
Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio. Quelle: AP
Tokio

Vor einer Anzeigetafel der Börse in Tokio.

(Foto: AP)

TokioDie weiter schwelende Korea-Krise hat auch am Mittwoch den Anlegern in Fernost auf dem Magen gelegen. Allerdings lockten laut Händlern die niedrigeren Kurse vor allem in Tokio zugleich auch Schnäppchenjäger an. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schloss bei 19.357 Punkten und damit nur noch 0,1 Prozent im Minus. Zuvor war er noch um bis zu 0,7 Prozent auf Vier-Monats-Tief von 19.254 Punkte gefallen. Der breiter gefasste Topix-Index TOPX drehte sogar leicht ins Plus und schloss 0,1 Prozent höher.

Mit Käufen reagierten die Anleger auf den Aufstieg der Japan Post Holdings und der Recruit Holdings in den Nikkei-Index: Japan Post schlossen knapp zwei Prozent und Recruit fast acht Prozent höher. Die Regierung in Pjöngjang hatte den USA zuvor mit „weiteren Geschenkpaketen“ nach dem Atomtest am Wochenende gedroht. „Die von der koreanischen Halbinsel ausgehenden Risiken haben vor allem in Ostasien einen tiefen Eindruck hinterlassen“, sagte Kota Hirayama, Analyst beim Wertpapierhandelshaus SMBC Nikko Securities.

Die Börse in Seoul tendierte leichter, der Leitindex verlor 0,3 Prozent. Dabei standen vor allem Autowerte unter Druck. Hyundai und Kia verloren drei beziehungsweise vier Prozent. Anleger fürchten Probleme auf dem chinesischen Markt. Am Dienstag hatte ein Joint Venture von Hyundai mit BAIC Motor Corp seine Produktion eingestellt. Ein deutscher Zulieferer hatte wegen verzögerter Zahlungen keine Teile geliefert. Insider erklärten, BAIC versuche niedrigere Preise durchzusetzen. Die Börse in Shanghai war kaum verändert. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen fiel um 0,2 Prozent.

Ein Euro wurde mit 1,1911 Dollar bewertet, kaum verändert zum späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 108,70 Yen gehandelt nach 108,80 Yen in den USA.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Börse Tokio: Asiatische Börsen im Bann der Nordkorea-Krise"

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  • NATÜRLICH SIND FÜR DIE STAATEN ANLEGER UNTERWEGS UND NICHT DIE STAATEN SELBST !!!

    ........................

    ODER GLAUBT WIRKLICH JEMANDEN DASS DAS GANZE RUSSISCHEN SCHWARZGELD DASS IN ZYPERN, GRIECHENLAND, MONTE NEGRO UND SELBST IN SPANIEN INVESTIERT WURDE ===>>> RUSSLAND UNBEMERKT VON DER RUSSISCHE KONTROLLE VERLASSEN HAT ???

    DAS GLEICHE GESCHIEHT BEI AKTIEN MÄRKTEN WELTWEIT !!!

    KREDITE SIND DAS MACHT INSTRUMENT DABEI UND BONITÄTEN SUCHEN DEN ANVERTRAUTEN AUS !!!


  • BÖRSE TOKIO
    Asiatische Börsen im Bann der Nordkorea-Krise
    Datum:
    06.09.2017 04:35 UhrUpdate: 06.09.2017, 08:19 Uhr
    Die Sorgen um den Nordkorea-Konflikt halten an den asiatischen Börsen weiter an. Der Nikkei-Index fiel zeitweise ein Viermonatstief. Das lockte allerdings zugleich auch Schnäppchenjäger an.

    ...............................

    WELCHE SCHNÄPPCHENJÄGER ???

    STAATEN PUMPEN BEI FALLENDE KURSE MILLIARDEN IN DIE BÖRSE UM STURZE ABZUFANGEN !!!

    BEI STEIGERUNGEN ENTZIEHEN DIESES DEM MARKT WIEDER DAS GELD DURCH VERKAUF UND SOMIT RÜCKFÜHRUNG DES VORHERIGEN STABILEN KURS !!!

    NATÜRLICH SIND FÜR DIE STAATEN ANLEGER UNTERWEGS UND NICHT DIE STAATEN SELBST !!!

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