Börse Tokio
Asiatische Investoren sammeln Schnäppchen ein

Die Tokioter Börse startete fester in den Donnerstag. Nikkei und Topix wurden von Aussichten auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in den USA und hoffnungsvolle Nachrichten aus Europa angetrieben.
  • 4

TokioHoffnungen auf neue Zentralbank-Hilfen zur Ankurbelung der Weltwirtschaft haben die Börsen in Fernost am Donnerstag beflügelt. US-Notenbankchef Ben Bernanke wollte sich noch im Tagesverlauf vor einem Kongressausschuss über den Zustand der Konjunktur äußern. Die stellvertretende Chefin der US-Notenbank, Janet Yellen, hatte die jüngsten Konjunkturdaten zuletzt als „ziemlich enttäuschend“ bezeichnet und weitere Maßnahmen der Fed in Aussicht gestellt.

An den asiatischen Märkten stiegen Investoren wieder in Standardwerte ein, die zuletzt heftige Kursabschläge verzeichneten. Die Börsen profitieren auch von Spekulationen, dass die europäischen Staats- und Regierungschefs bald eine Lösung für die spanischen Bankenkrise finden werden. Gespannt warteten die Anleger darüber hinaus auf die Emission von spanischen Anleihen. Das krisengeschüttelte Euro-Land will Bonds im Volumen von ein bis zwei Milliarden Euro begeben.

In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,2 Prozent höher auf 8639,7 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index legte 1,7 Prozent auf 730,7
Punkte zu. Auch die übrigen Börsen in Fernost setzten ihren Aufwärtstrend mehrheitlich fort. Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans lag 1,5 Prozent im Plus. Zuwächse von rund einem Prozent verbuchten die Märkte in Hongkong und Australien. Singapur trat auf der Stelle, in Taiwan ging es 0,3 Prozent bergauf. Der Aktienmarkt in Shanghai präsentierte sich mit einem moderaten Minus von 0,3 Prozent.

Seite 1:

Asiatische Investoren sammeln Schnäppchen ein

Seite 2:

Gefragte Autoherteller

Kommentare zu " Börse Tokio: Asiatische Investoren sammeln Schnäppchen ein"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Gestern gab es kritische Kommentare zum Börsenspiel,das man teilweise mit einem Lotteriespiel verglich.Ich persönlich sehe das ganz anders.Der Handel mit angebotenen Produkten ist eine uralte Form des Warenaustauschs.Dadurch entwickelte sich erst die Zivilisation.Der Handel entwickelte sich weiter,es entstanden Städte,Länder und Gemeinden.Informationen wurden weitergegeben und ausgetauscht.Es entstand Geschichtsschreibung und Politik.Dies sind alles Dinge die den Handel mit Waren beeinflussen.Also ist der Börsenhandel viel mehr als nur bloses Zahlenwerk oder Spiel.Wenn man sich ersthaft mit der Börse beschäftigt, lernt man jeden Tag dazu.Denn Informationen sammeln und verarbeiten ist die Grundlage des Börsenhandels.Für mich persönlich ist dieses Börsenspiel sehr gut geeignet um ernsthaft zu trainieren und aus Fehlentscheidungen zu lernen wie man im Börsenhandel bestehen kann.Kritiker sind nur Neider auf die die es besser machen. Gruß M.F.

  • Tja, kann mir einer mal sagen, ob das mit Spanien wirklich so schlimm ist und dem Euro?
    Bin gestern nach dem EZB-Zinsentscheid short gegangen und auf einmal dreht die US-Börse auf und alles geht wieder hoch.
    Wie soll man sich denn da Verhalten?

  • Die EZB hat gestern nicht geliefert (gut so) und an die Politik verwiesen, und die werden nicht liefern weil sie NICHT KÖNNEN, deshalb wird die Abwärtsspirale weitergehen, daran ändert auch die momentane Shortsqueeze nichts.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%