Börse Tokio
Asien-Börsen kommen nicht von der Stelle

Die Aktienmärkte in Fernost haben sich kaum vom Fleck bewegt. Zwar sorgte ein schwacher Yen zum Dollar allgemein für gute Stimmung. Allerdings habe dies besonders bei Exportwerten zu Gewinnmitnahmen geführt.
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TokioDer 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging in Reichweite des Vortagesschluss mit 15.454 Punkten aus dem Handel. Auch der MSCI-Index für die Aktienmärkte in der Region Asien-Pazifik ohne Japan legte nur minimal um knapp 0,1 Prozent zu.

Nach einer Reihe guter US-Konjunkturdaten setzen Anleger darauf, dass eine baldige Zinserhöhung in den USA immer wahrscheinlicher wird und erhoffen sich von der Konferenz nun neue Hinweise auf den Zeitpunkt. Im Fokus standen zudem die Protokolle der Fed-Sitzung vom Juli, die am Abend veröffentlicht werden sollten. Die ultralockere Geldpolitik der Fed oder der Bank von Japan hat zur Rally an den Aktienmärkten beigetragen.

Positive Signale kamen aus Japan: Erstmals seit drei Monaten legten die Exporte im Juli wieder zu. Mit einem Plus von 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag der Anstieg etwas höher als von Experten erwartet. Im Juni war noch ein Rückgang von 1,9 Prozent verzeichnet worden. Getrieben wurde der Anstieg im vergangenen Monat insbesondere von Autos und elektrischen Maschinen. Starke Exporte könnten dabei helfen, die durch eine Steuererhöhung geschwächte Binnennachfrage zu kompensieren.

Die Aussicht auf eine nachhaltige Erholung der US-Wirtschaft gab dem Dollar am Mittwoch Auftrieb. Mit 1,3301 Dollar notierte der Euro auf einem Neuneinhalb-Monats-Tief. Auch zur japanischen Währung legte der Dollar zeitweise auf 103,22 Yen zu, den höchsten Stand seit Anfang April.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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