Börse Tokio
China-Daten drücken auf die Stimmung

Am Donnerstag halten sich die Anleger in Fernost zurück. Die Börse schließt nur minimal im Plus. Vor allem die Sorge vor einer schwachen Wirtschaftsentwicklung in China belasten die Märkte.
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TokioSorgen vor einer unerwartet schwachen Wirtschaftsentwicklung in China haben die Börsen in Fernost belastet. In Tokio verbuchte der Nikkei am Donnerstag aber Gewinne, da Exporttitel vom Sinkflug des Yens profitierten. Gewinnmitnahmen verhinderten allerdings, dass der japanische Leitindex merklich zulegen konnte. Er schloss 0,1 Prozent fester bei 17.300 Punkten.

Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand der Einkaufsmanagerindex von HSBC und Markit für China. Dieser sank auf 50,0 Punkte nach 50,4 im Oktober. Volkswirte hatten im Schnitt mit 50,3 Zählern gerechnet. Ein Wert über 50 Punkten signalisiert Wachstum. Das drückte die Stimmung an zahlreichen Handelsplätzen. Der Index für die asiatischen Märkte außerhalb Japans tendierte knapp 0,5 Prozent schwächer.

In Tokio waren Exporttitel gefragt. So stiegen Honda oder Canon. Sie profitierten davon, dass der Yen zum Dollar nachgab. Den Firmen beschert das höhere Gewinne, wenn sie im Ausland erwirtschaftete Erlöse in Yen zurückrechnen. Zwischenzeitlich fiel die japanische Währung mit 118,72 Yen auf den niedrigsten Stand seit sieben Jahren. Den Dollar stützten jüngste Kommentare der US-Notenbank. Diese signalisierte, dass der derzeit relativ starke Greenback aus ihrer Sicht keine ernsthafte Bedrohung für die US-Konjunktur darstellt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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