Börse Tokio
Der Nikkei fällt weiter

Der Aktienmarkt in Japan gibt nach. Die Anleger warten auf eine Ansage der US-Notenbank zur Geldpolitik. Gefragt waren Export- und Finanzwerte.
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TokioDie meisten asiatischen Aktienmärkte haben am Mittwoch Verluste verzeichnet. Investoren trennten sich von zuletzt besonders gefragten Anlagen und nahmen Gewinne mit, sagten Händler zur Begründung. Vor allem würden Export- und Finanzwerte verkauft.

Viele Investoren mieden zudem riskante Aktien und warteten auf weitere Hinweise darauf, wann die US-Notenbank Fed damit beginnt, ihre ultralockere Geldpolitik aufzugeben. Der Kompromiss im US-Haushaltsstreit hatte wenig Auswirkungen, wie Händler sagten. Es gebe zwar etwas Erleichterung, aber nicht genug, um die maue Stimmung zum Ende des Jahres zu heben.

Der MSCI-Index für die Region Asien-Pazifik unter Ausschluss von Japan verlor fast ein Prozent. In Japan schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,62 Prozent niedriger bei 15.515 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,47 Prozent auf 1250 Zähler.

Im japanischen Handel stachen die Aktien von Yahoo Japan heraus, die um 6,6 Prozent auf ein Siebeneinhalb-Jahres-Hoch stiegen und mit einem Plus von 4,7 Prozent aus dem Markt gingen. JPMorgan hatte die Papiere zuvor auf "übergewichten" heraufgestuft. Toyota-Aktien schlossen 0,8 Prozent niedriger, Anteilscheine von Mitsubishi UFJ Financial Group gaben ein Prozent nach.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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