Börse Tokio
Der Nikkei tritt auf der Stelle

Die Börse in Tokio ist verhalten in den Donnerstag gestartet und hat mit leichten Verlusten geschlossen. Die Krise in der Ukraine und die Angst vor einer schwächelnden Konjunktur Chinas verunsichert die Anleger.
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TokioDie Furcht vor einer Abkühlung der chinesischen Wirtschaft hat den asiatischen Börsen am Donnerstag zu schaffen gemacht. Die Börse in Tokio konnte nach Veröffentlichung der Zahlen ihre Gewinne nicht halten und schloss etwas schwächer.

Auch außerhalb Japans zeigten sich die Anleger verunsichert, aber die Aktien konnten sich dennoch im Schnitt etwas von ihrem jüngsten Zwei-Wochen-Tief erholen, wie der entsprechende Index mit einem Plus von 0,5 Prozent zeigte. "Was wir heute erleben ist eine Reaktion auf den scharfen Kursrückgang von gestern", sagte Chang Hee-Jong von Hana Daetoo. "Aber die Sorge über China bleibt für den Markt das wichtigste Thema, und sie wird die Börsen noch das ganze erste Halbjahr beschäftigen."

Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zum Handelsende ein Minus von 14,41 Punkten oder 0,10 Prozent bei 14.815,98 Punkten. Der breit gefasste Topix fiel leicht um 3,48 Punkte oder 0,29 Prozent auf 1203,46 Zähler.

Chinas Industrieproduktion hat am Jahresanfang so langsam zugelegt wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Wachstum belief sich im Januar und Februar nach amtlichen Angaben vom Donnerstag gegenüber dem Vorjahr insgesamt auf 8,6 Prozent, während Analysten im Schnitt von einem Anstieg um 9,5 Prozent ausgegangen waren.

Zuletzt war sie im März 2009 langsamer gewachsen. Der Einzelhandelsumsatz stieg in dieser Zeit gegenüber dem Vorjahr um 11,8 Prozent an. Auch die Investitionen blieben mit einem Plus von 17,9 Prozent hinter den Erwartungen zurück.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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