Börse Tokio
Höhere Ölpreise und Griechenland treiben Asien-Börsen

Der steigende Ölpreis und Hoffnungen auf einen Griechenland-Kompromiss beflügeln den japanischen Markt. Vor allem bei Papieren aus dem Bankensektor griffen Anleger kräftig zu.
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TokioDie Aussicht auf eine Lösung im Streit über Griechenlands Schuldenprobleme und die wieder angezogenen Ölpreise haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost angetrieben. Die Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung zwischen der neuen Regierung in Athen und den anderen Euro-Staaten hatte bereits die Wall Street beflügelt. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans legte 1,5 Prozent zu und erreichte damit den höchsten Stand seit Ende Oktober.

Mit einem Plus von fast zwei Prozent auf 17.678 Punkte verbuchte der Nikkei-Index die höchsten Zuwächse. Vor allem bei Papieren aus dem Bankensektor griffen Anleger kräftig zu. Aktien der Finanzgruppe Mitsubishi UFJ stiegen nach der Vorlage eines zweistelligen Gewinnsprungs mehr als fünf Prozent.

Die Erholung der Ölpreise veranlasste Anleger, auch wieder Aktien aus dem Energiebereich zu kaufen, die sie angesichts des anhaltenden Preisverfalls zuvor abgestoßen hatten. Der Energiekonzern Inpex legte etwa um 2,5 Prozent zu.

In Australien kletterte der Index erneut um 1,2 Prozent als Folge der Zinssenkung der australischen Notenbank und kam damit nahe eines Sieben-Jahres-Hochs. Einzig in Shanghai gab die Börse anfängliche Gewinne wieder ab und notierte 0,8 Prozent niedriger.

Der Euro erholte sich im fernöstlichen Devisenhandel deutlich von seinem Tief des Vortages und notierte mit 1,1470 Dollar. Der Dollar wurde mit 117,95 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken legte zum Euro auf 1,0615 zu und war zum Dollar für 0,9256 zu haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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