Börse Tokio
Japans Börsen verlieren leicht

Nach schwachen Vorgaben von der Wallstreet sind die Börsen in Tokio mit Verlusten in den Handel gestartet. Der Nikkei schloss 0,5 Prozent schwächer bei 14.970 Punkten. Gegen den Trend konnte sich Panasonic behaupten.
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TokioSchwache Konjunkturdaten aus den USA haben am Mittwoch die Aktienmärkte in Fernost ausgebremst. Das US-Verbrauchervertrauen hatte sich unerwartet eingetrübt, was zuvor schon die US-Börsen belastet hatte. Auch ermutigende Daten vom US-Immobilienmarkt konnten die Indizes nicht mehr im Plus halten.

In Tokio fiel der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 14.970 Punkte, nachdem er am Tag zuvor 1,4 Prozent gestiegen war. Der Nikkei werde auch für den Rest der Woche eher orientierungslos sein, sagte Chef-Investmentstratege Masashi Oda von Sumitomo Mitsui Trust Bank. „Investoren brauchen mehr Anhaltspunkte, um sich positionieren zu können.“

Zu den größten Verlierern gehörte die Börse in Singapur, die 0,6 Prozent im Minus lag. In Shanghai büßte der Index 0,2 Prozent ein. Investoren spekulierten angesichts der schwächeren Landeswährung auf mögliche Änderungen in der Wirtschaftspolitik. Der Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans lag dagegen 0,3 Prozent im Plus. Leichte Gewinne verbuchten etwa die Indizes in Taiwan und Südkorea.

In Tokio konnten sich gegen den Trend die Aktien von Panasonic behaupten. Sie legten mehr als fünf Prozent zu. Die Zeitung Nikkei hatte berichtet, dass der Konzern weitere Firmen aufgefordert habe, sich an einem Werk zum Bau von Batterien für den Elektroauto-Hersteller Tesla zu beteiligen.

Der Euro gab in Fernost leicht nach. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete 1,3738 Dollar nach 1,3744 Dollar im späten Handel in New York. Zum Yen notierte der Euro etwas fester bei 140,65 Yen und der Dollar bei 102,36 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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