Börse Tokio: Nikkei fällt zurück – Nintendo-Aktie bricht ein

Börse Tokio
Nikkei fällt zurück – Nintendo-Aktie bricht ein

Im Zuge von Gewinnmitnahmen an der Wall Street haben auch die asiatischen Aktienmärkte am Donnerstag überwiegend nachgegeben. Händler sprachen von einer Verschnaufpause nach der jüngsten Rally.
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HB TOKIO. Die Tokioter Börse wurde zusätzlich von einem Anstieg des Yen belastet. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte gab zwei Prozent auf 9369 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 2,1 Prozent auf 829 Zähler.

Dennoch ist der Nikkei auf dem Weg, den besten Monat seit einem halben Jahr hinzulegen. Die Anleger setzten Börsianern zufolge darauf, das die japanische Notenbank die Geldpolitik noch weiter lockert und der Staat nochmals am Devisenmarkt gegen den Yen-Höhenflug interveniert. "Der große Wendepunkt im September war die Intervention", sagte Masayuki Otani, Chef-Analyst bei Securities Japan. Weder die USA noch Japan hätten ihre Grundhaltung zur Lockerung der Geldpolitik geändert. Das helfe dem Markt.

Auch die Börsen in Hongkong, Taiwan, Singapur und Australien verzeichneten Kursverluste, die allerdings geringer ausfielen als in Tokio. Der Markt in Südkorea schloss dagegen leicht im Plus. Der chinesische Leitindex in Shanghai notierte angetrieben von Immobilienwerten sogar 1,5 Prozent fester. In Tokio brachen die Aktien von Nintendo mehr als neun Prozent ein, nachdem der Videospiele-Hersteller am Mittwoch ankündigte, dass er seine neue tragbare 3D-Konsole nicht rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft anbieten kann. Der Gameboy-Nachfolger werde erst im Februar in Japan und im März in den USA in den Handel kommen.

Die Papiere von Japans führendem Ölkonzern Inpex gaben fast vier Prozent nach. Die Zeitung "Nikkei" berichtete, dass sich der Konzern auf Druck der US-Regierung aus der Erschließung eines Ölfeldes im Iran zurückzieht.

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