Börse Tokio
Nikkei-Index scheitert vier Mal an 10.000 Punkten

Vor den geldpolitischen Entscheidungen der Notenbanken Japans und der USA hat die Tokioter Börse am Dienstag leicht zugelegt. Zu den Gewinnern in Tokio zählten vor allem Immobilien-, Chemie- und Stahlwerte.
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TokioDie Börse in Tokio hat am Dienstagvormittag angesichts einer Abschwächung des Yen zum Euro fester tendiert. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kletterte zeitweise ein Prozent auf 9987 Zähler. Dabei machte das Marktbarometer vier Mal einen Anlauf, die Marke von 10.000 Punkten nachhaltig zu nehmen. Doch mehr als 10.011 Zähler waren nicht drin. Die Kurse konnten sich auf diesem hohen Niveau nicht halten. Kurz vor Schluss lag der Index noch knapp im Plus. Der breiter gefasste Topix-Index gewann anfangs 0,7 Prozent auf 851 Punkten.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen die Sitzungen der Bank von Japan (BOJ) und der amerikanischen Fed. Der Markt erwarte zunächst keine weitere geldpolitische Lockerung der BOJ, sagte Händler Hajime Nakajima von Cosmo Securities. BOJ-Chef Masaaki Shirakawa wollte die Ergebnisse der zweitägigen Sitzung auf einer Pressekonferenz gegen 07.30 Uhr (MEZ) erläutern.

Für den Abend wurde dann die Erklärung der Fed erwartet. „Der Markt wurde mit starkem Schwung angetrieben, daher würde jetzt eine kleine Pause nicht überraschen“, sagte Nakajima.

Zu den Gewinnern in Tokio zählten vor allem Immobilien-, Chemie- und Stahlwerte. Mit hohen Umsätzen gehandelt wurden Mazda, die um 1,5 Prozent abrutschten. Der Kurs des Autoherstellers reagierte damit auf eine Herabstufung von Bankexperten. Die Titel von Asahi Kasei fielen um 3,3 Prozent. Der japanische Chemiekonzern hatte am Montag angekündigt, für die amerikanische Medizintechnik-Firma Zoll Medical mehr als zwei Milliarden Dollar auf den Tisch zu legen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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