Börse Tokio
Nikkei-Index schließt etwas niedriger

US-Konjunkturdaten hatten zuletzt die Aktienmärkte in Asien beflügelt. In Japan profitiert die Börse vom schwachen Yen - so auch bei Börsenstart am Montag. Doch im Verlauf gab das Marktbarometer seine Gewinne wieder ab
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TokioDie asiatischen Aktienmärkte haben zum Wochenauftakt uneinheitlich tendiert. Die Schwäche der japanischen Währung Yen verhalf vor allem Exporteuren wie dem Autohersteller Honda in Tokio am Montag zu leichten Kursgewinnen. Das Plus an den Märkten hielt sich aber angesichts des steigenden Ölpreises und der damit verbundenen Sorge vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft in Grenzen.

Der 225 umfassende Nikkei-Index legte zeitweise um 0,5 Prozent zu, ging am Ende aber mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 9633 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste Topix gewann 0,1 Prozent auf 835 Stellen. Die Kurse in Taiwan, Hongkong und Shanghai legten ebenfalls zu, während das Börsenbarometer in Südkorea und Singapur im Minus tendierte.

In Tokio konnten sich Anleger des Autobauers Honda über einen Kursanstieg von 1,6 Prozent freuen. Der Aktienkurs des Elektronikkonzerns Sony legte rund 1,2 Prozent zu. Ein schwächerer Yen verbilligt japanische Produkte auf dem Weltmarkt.

In New York hatte der Dow-Jones-Index am Freitag zum Handelsschluss ebenfalls nahezu unverändert tendiert. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss bei 1365 Punkten, ein Plus von 0,2 Prozent. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ebenfalls 0,2 Prozent und ging mit 2963 Punkten aus dem Handel. Händler verwiesen auf gute US-Konjunkturdaten, die von den Märkten verhalten optimistisch aufgenommen worden seien.

Bei den Devisen konnten sich der Euro am Montag in Fernost kurz vor einer weiteren Liquiditätshilfe durch die Europäische Zentralbank behaupten. Die Gemeinschaftswährung wurde mit 1,3447 Dollar bewertet nach 1,3446 Dollar am Freitag in New York. Der Dollar wurde mit 81,12 Yen gehandelt nach 80,96 Yen in den USA.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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