Börse Tokio
Nikkei-Index steigt weiter

Die Börse in Tokio hat sich an den positiven Vorgaben der Wall Street orientiert. Der Nikkei liegt nun deutlich über 15.000 Punkten. Der schwache Yen hilft japanischen Exportwerten: Sony und Canon legten zu.
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TokioDie Anleger an Asiens Börsen haben sich am Freitag vor Veröffentlichung des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts weitgehend zurückgehalten. Marktbeobachter sprachen von gedämpften Erwartungen. Zwar gingen Analysten im Schnitt davon aus, dass sich die Stellenzahl in den USA (ohne Landwirtschaft) im Februar um 149.000 erhöhte.

Wegen des strengen Winters dürften aber geringere Zuwächse bis 120.000 nicht als Enttäuschung betrachtet werden, sagte Ayako Sera von Sumitomo Mitsui Trust in Tokio. "Der Markt könnte die Prognose von etwa 150.000 als positive Überraschung werten."

Von dem Jobbericht versprechen sich die Börsianer Hinweise auf die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Sollte der Stellenzuwachs nicht unter 100.000 rutschen, werde die Fed in diesem Monat auf ihrem nächsten Treffen wahrscheinlich das derzeitige Tempo bei der Drosselung ihrer massiven Wertpapierkäufe fortsetzen, prognostizierte Kathy Lien von BK Asset Management in New York.

Der MSCI-Index für Asiens Börsen ohne Japan notierte 0,3 Prozent im Plus. In Tokio schloss der Leitindex Nikkei der 225 führenden Werte 0,9 Prozent fester bei 15.274 Punkten. Das war der höchste Schlussstand seit Ende Januar. Die Handelsumsätze blieben dünn. Zu den Gewinnern zählten Exportwerte wie Sony, die ein Prozent zulegten. Sie profitierten davon, dass der Yen unter Druck blieb.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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