Börse Tokio: Nikkei rettet sich ins Plus

Börse Tokio
Nikkei rettet sich ins Plus

Anleger in Tokio waren von guten und schlechten Nachrichten hin- und hergerissen. Der Nikkei schaffte es erst spät ins Plus. Zu den großen Themen gehörten die japanische Geldpolitik und die Krise in Zypern.
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TokioPositive US-Konjunkturdaten haben auch den Börsen in Fernost am Mittwoch Kursgewinnen verholfen. Eine deutliche Verbesserung der Lage auf dem Immobilienmarkt sowie Daten zur Industrieproduktion würden als Anzeichen für eine langsame Erholung der US-Wirtschaft gewertet, sagten Händler. Der Euro blieb wegen der Nervosität infolge der Entwicklungen in Zypern weiter unter Druck. Es herrschte Unsicherheit über die Folgen der Rettungsplans für das Euro-Land, mit dem hohe Verluste für große Bankkunden verbunden sind. "Was die Nachrichten für die globalen Finanzmärkte betrifft, haben wir einen Mix von Positivem und Negativem - daher warten die meisten Anleger erst einmal ab", sagte Toshihiko Matsuno von SMBC Friend Securities.
An der Tokioter Börse wurden viele Aktien mit einem Dividendenabschlag gehandelt. Dadurch verpufften zum Teil die positiven Impulse der Wall Street. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ging mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 12.493 Punkten aus dem Handel. Keine einheitliche Tendenz gab es bei Exportwerten. Toyota -Aktien verbuchten ein Minus von 0,2 Prozent, Sony lagen mit 0,5 Prozent im Plus.
Der MSCI-Index für die asiatischen Börsen außerhalb Japans notierte 0,6 Prozent höher.
Der Euro gab im fernöstlichen Handel leicht nach. Ein Euro wurde mit 1,2851 Dollar bewertet nach 1,2860 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 94,63 Yen gehandelt nach 94,45 Yen in den USA.

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