Börse Tokio
Nikkei schafft kleines Plus

Die Börse in Tokio ist mit geringen Kursgewinnen in die Woche gestartet. Die Anleger hielten sich aber aus Sorge um die Konjunktur und die Ukraine-Krise zurück.
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TokioPositive Vorgaben der Wall Street haben den Fernost-Börsen zu einem überwiegend guten Start in die neue Handelswoche verholfen. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index stieg am Montag um 0,34 Prozent auf 15.476 Punkte. Der MSCI-Index für die asiatisch-pazifische Region unter Ausschluss Japans kletterte um 0,26 Prozent. Getrübt wurde die Stimmung aber durch die anhaltende Besorgnis über die Entwicklungen in der Ukraine sowie chinesische Konjunkturdaten.

Die US-Börsen hatten am Freitag die vierte Woche in Folge mit Kursgewinnen beendet. Dies habe zu Wochenbeginn auch die Kauflaune in Asien angeregt, sagten Händler. Einen negativen Impuls lieferte allerdings der amtliche chinesische Einkaufsmanagerindex. Er fiel im August auf 51,1 Punkte. Dies deutete darauf hin, dass die Industrie in Asiens größter Volkswirtschaft zuletzt an Schwung verloren hat.

In Japan konzentrierten sich viele Investoren vor allem auf Papiere aus der zweiten und dritten Reihe. Zu den Gewinnern zählten Bautitel. Der Sektorindex lag 1,63 Prozent im Plus. Hintergrund sind Hoffnungen auf einen Bauboom vor den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.

Allerdings verzeichneten nicht alle Handelsplätze Gewinne. So verlor die Börse in Singapur 0,43 Prozent, während es mit dem südkoreanischen Leitindex leicht um 0,03 Prozent nach unten ging.

Am Devisenmarkt sank der Euro auf 1,3130 Dollar von 1,3140 im späten New Yorker Handel am Freitag. Zum Yen stieg die US-Währung ebenfalls leicht auf 104,16 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Auf Bloomberg.TV kam ein kanadischer Fondsmanager zu Wort.Er meinte im Hinblick auf China,im Moment sind schlechte Nachrichten,gute Nachrichten,weil man aufgrund der Schwäche,Stimulus der Notenbanken erwartet.
    Aber wenn er mal genauer nachdenken würde,ist das Gegenteil der Fall.Im Falle China ,wo sowieso jedes Jahr 20 Millionen junge Männer und Frauen zusätzlich auf dem Arbeitsmarkt strömen,heißt das doch massive Kapazitätsausweitung,sprich es kommen noch mehr Produkte auf den Markt.Denn Chinas Produkte gehen zu 70% in den Export der G 7.Und noch mehr Erzeugnisse,in einer schrumpfenden Bevölkerung der "Großen Sieben",ob das gut ist um die Deflation zu bekämpfen?

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