Börse Tokio
Nikkei schließt im Minus

Die Händler an der Börse in Tokio lassen von Sorgen um Europa und China verunsichern. Spanien zögert mit dem Hilfsantrag. Konjunkturdaten aus China enttäuschen.
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TokioSorgen um die Wirtschaft Chinas und Europas haben am Mittwoch auf die Stimmung an den asiatischen Börsen gedrückt. Neue chinesische Wirtschaftsdaten untermauerten den Trend einer konjunkturellen Abkühlung in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft. So zeigte der amtliche Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor, dass dieser die Abschwächung in der Industrie verstärkt zu spüren bekommt. Hinzu kommt die Unsicherheit darüber, wann Spanien sich entschließen wird, unter den Euro-Rettungsschirm zu schlüpfen. "Es ist schwer optimistisch zu werden, wenn die Zahlen so schlecht sind, speziell in China ud der Euro-Zone", sagte Tony Nunan von Mitsubishi Corp.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte 0,2 Prozent schwächer. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent tiefer mit knapp 8747 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gab ebenfalls 0,5 Prozent nach auf 727 Punkte. Zu den Verlierern zählten die Aktien von Nissan mit einem Minus von 2,2 Prozent, nachdem der Autobauer einen Absatzrückgang von gut einem Prozent in den USA im September mitgeteilt hatte. Der Toyota -Kurs zog dagegen um 0,4 Prozent an, obwohl der Verkaufseinbruch viel höher ausfiel.

An den fernöstlichen Devisenmärkten gab der Euro nach und lag bei 1,2890 Dollar.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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