Börse Tokio
Nikkei schließt tief im Minus

Die Börse in Tokio rutscht ab. Am Markt wird befürchtet, dass der stärkere Yen die Ergebnisse der Unternehmen belastet. Die Märkte in Indien feiern sich den abzeichnenden Wahlsieg eines Hindu-Nationalisten.
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TokioEin stärkerer Yen und schwache Vorgaben der Wall Street haben die Börse in Japan am Freitag belastet. Vor allem Exportwerte gaben nach, denn am Markt wurde befürchtet, dass die Entwicklungen am Devisenmarkt auch Auswirkungen auf die Ergebnisse der Unternehmen haben könnte. Der Nikkei-Index ging mit minus 1,41 Prozent bei 14.096 Punkten aus der Handelswoche. Auch andere Börsen in Fernost lagen zum Teil im Minus. Der MSCI-Index für asiatische Aktienmärkte außerhalb Japans gab zeitweise nach, notierte zum Handelsschluss in Japan aber wieder leicht im Plus.

Dagegen stiegen in Indien nach dem sich abzeichnenden Wahlsieg des Hindu-Nationalisten Narendra Modi und seiner Verbündeten die Aktien auf Rekordwerte. Die Märkte feierten den Regierungswechsel hin zu dem wirtschaftsfreundlichen Politiker. Der Leitindex legte knapp 3,7 Prozent zu. Die Rupie erreichte gegenüber dem Dollar den höchsten Wert seit zehn Monaten.

Bei den Einzelwerten in Tokio verloren die Aktien von Panasonic knapp 2,4 Prozent, Toyota gaben gut zwei Prozent nach und Honda knapp ein Prozent. Sony -Anteilsscheine litten zudem weiter unter dem in dieser Woche veröffentlichten Zwischenbericht. Trotz der laufenden Sanierung sind Gewinne immer noch nicht in Sicht. Sony-Aktien verloren knapp 2,9 Prozent.

Der Dollar wurde am Devisenmarkt mit 101,52 Yen gehandelt nach 101,57 Yen im späten Handel in den USA. Der Euro wurde mit 1,3711 Dollar bewertet nach 1,3709 Dollar. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2213 und zum Dollar mit 0,8906.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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