Börse Tokio
Nikkei setzt seinen Aufwärtstrend fort

Am japanischen Aktienmarkt hat die gute Stimmung über das Wochenende gehalten. Die Hoffnung auf einen Umschwung bei den amerikanischen Großbanken stützte erneute die Finanzwerte. Aber auch exportorientierte Werte zogen mit dem nachgebenden Yen weiter an; der Nikkei kletterte über 7 700 Punkte.

HB TOKIO. Kurssprünge bei Finanzwerten haben den japanischen Nikkei-Index weiter in Richtung 8 000 Punkte getrieben. Der 225 Werte umfassende Leitindex legte zum Wochenauftakt 1,8 Prozent zu auf 7 704 Punkte. Neben den Bankaktien, die weiter von den abnehmenden Sorgen um die US-Großbanken profitierten, zeigten sich auch Exportwerte erneut stark, weil der Yen weiter nachgab.

„Zwei der drei größten Sorgen am Markt haben sich etwas abgeschwächt: Die Gefahr einer Verstaatlichung von Citigroup und Bank of America ist gesunken und die US-Einzelhandelsumsätze entwickeln sich besser als erwartet“, sagte Takashi Kamiya, Chef-Volkswirt bei T&D Asset Management. Einem Aufwärtstrend stehe allerdings nach wie vor die Unsicherheit über die Zukunft von General Motors entgegen, meint Kamiya.

Die US-Börsen hatten am Freitag nach anfänglichen Verlusten doch noch ins Plus gedreht und den asiatischen Märkten damit zum Wochenstart gute Vorgaben geliefert. Der Dow Jones hatte 0,75 Prozent au 7 224 Punkte zugelegt. Um ein Viertel hatte sich dabei die Aktie von General Motors verteuert, die von positiven Aussagen des Managements profitierte.

In Tokio gehörte mit Mazda Motor ebenfalls ein Autobauer zu den stärksten Werten. Das Papier gewann fast zehn Prozent an Wert. Noch höhere Gewinne verbuchten lediglich die Titel von Pioneer sowie der Shinsei Ban, die prozentual zweistellig zulegten.

Unter den Großbanken war die Sumitomo Mitsui Financial Group (SMFG) mit einem Plus von mehr als sieben Prozent größter Gewinner, die Aktien von Mitsubishi UFJ (plus sechs Prozent) und Mizuho Financial (plus 5,5 Prozent) hinkten aber nicht weit hinterher.

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