Börse Tokio
Nikkei springt über 14.000 Punkte

Kursfeuerwerk in Japan: Gute Konjunkturdaten aus China sorgen für kräftige Gewinne. Der Nikkei legt 2,5 Prozent im Plus. Mit einem Plus von sieben Prozent waren Panasonic-Papiere besonders begehrt.
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TokioDie Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag zum Teil kräftige Gewinne verbucht. Die Tokioter Börse ging mehr als zwei Prozent fester über der Marke von 14.000 Punkten aus dem Handel.

Händler sagten, der Aktienhandel habe von guten chinesischen Konjunkturdaten profitiert. Die Industrie der Volksrepublik erholte sich einer offiziellen Umfrage zufolge im Juli leicht. Zudem stellte die Pekinger Führung neue Infrastruktur-Projekte in Aussicht, damit dem chinesischen Konjunkturmotor nicht die Puste ausgeht. Auch eine Reihe von Bilanzen wie die des Elektronikkonzerns Panasonic sorgten auf dem Parkett für gute Stimmung.

Der Tokioter Leitindex Nikkei mit seinen 225 führenden Werten schloss 2,5 Prozent höher bei 14.005 Punkten. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,2 Prozent.

Laut Chinas Statistikbehörde legte der amtliche Einkaufsmanagerindex (PMI) auf 50,3 Punkte von 50,1 Punkten im Juni zu. Damit übertraf er die Erwartungen von 49,9 Punkten. China ist Japans zweitgrößter Exportmarkt.

Am Markt sei mit schlechteren Daten aus China gerechnet worden, sagte Takatoshi Itoshima von Commons Asset Management. Die Pessimisten müssten nun umdenken, was den Handel in Schwung gebracht habe. Dass der Aufwärtstrend von Dauer ist, galt allerdings alles andere als ausgemacht. Schließlich hielten die Investoren weitere Bilanzen noch am Donnerstag sowie US-Arbeitsmarktdaten am Freitag fest im Blick.

Bei den japanischen Einzelwerten kletterten die Aktien von Panasonic um fast sieben Prozent. Der milliardenschwere Umbau des angeschlagenen Elektronik-Konzerns trägt Früchte. Das Unternehmen hatte am Mittwoch für das erste Quartal einen um 66 Prozent höheren operativen Gewinn von 64,2 Milliarden Yen (494 Millionen Euro) bekanntgegeben.

Gegen die allgemeine Markttendenz fielen Toshiba-Anteilsscheine mehr als drei Prozent, obwohl das Unternehmen seinen operativen Gewinn im ersten Geschäftsquartal auf umgerechnet rund 188 Millionen Euro (24,35 Milliarden Yen) verdoppelt hatte.




Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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