Börse Tokio
Nikkei tritt auf der Stelle

Wenig Bewegung an der Tokioter Börse: Der Nikkei-Index schaffte zur Handelsmitte ein hauchdünnes Plus, ähnlich wie der Topix. Im Fokus der Anleger stehen vor allem die Aktien des Raffineriekonzerns Showa Shell Sekiyu.
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TokioDie Tokioter Börse ist am Montag nach anfänglichen Gewinnen auf der Stelle getreten. Die Umsätze waren niedriger als sonst, weil viele Investoren aus dem Ausland bereits im Weihnachtsurlaub sind. Gewinne gab es vor allem bei Energiekonzernen, die von einer Erholung auf dem Ölmarkt profitieren. Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent stieg um 1,5 Prozent auf 62,29 Dollar. Der Nikkei lag mit 17.621 Punkten etwa auf dem Niveau vom Freitag. Der breiter aufgestellte Topix stieg minimal um 0,05 Prozent auf 1410 Zähler.

Bei den Einzelwerten standen vor allem die Aktien des Raffineriekonzerns Showa Shell Sekiyu im Interesse der Anleger. Medienberichten zufolge verhandelt das Unternehmen über eine Übernahme durch den größeren Konkurrenten Idemitsu Kosan. Showa-Aktien stiegen um knapp 26 Prozent. Bei Idemitsu betrug das Plus knapp fünf Prozent.

Die Aktien des Billigfliegers Skymark Airlines gehörten zu den Verlierern. Nach einem Bericht des japanischen Senders NHK plant Airbus , das Unternehmen vor einem britischen Gericht zu verklagen. Hintergrund sei ein geplatzter Auftrag zum Kauf des Superjumbos A380. Skymark hatte im Sommer selbst eingeräumt, die Maschinen nicht finanzieren zu können. Die Aktie fiel um etwa 14 Prozent.

Der Euro zeigte sich etwas stärker. Er kostete 1,2247 Dollar nach 1,2228 Dollar am Freitagabend in New York. Im frühen Handel am Montag fiel er allerdings auf 1,2220 Dollar und damit auf einen so niedrigen Stand wie seit August 2012 nicht mehr. Der Yen zeigte sich im Vergleich zur US-Währung fast unverändert. Ein Dollar kostete 119,42 Yen. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,2027 und zum Dollar mit 0,9820.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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