Börse Wien
Anleger reagieren gelassen auf US-Daten

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit nahezu unveränderten Notierungen beendet. Der ATX fiel leicht um 0,02 Prozent auf 2 561,12 Punkte.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit nahezu unveränderten Notierungen beendet. Der ATX fiel leicht um 0,02 Prozent auf 2 561,12 Punkte. Über weite Strecken gestaltete sich der Handel an den europäischen Börsen sehr ruhig, vor allem im Frühhandel konnten sich die Leitindizes für keine klare Richtung entscheiden. Mit der Vorlage des enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht für Oktober kam Bewegung in die Märkte, kurzfristig trübte sich die Anlegerstimmung stark ein. Auch an der Wiener Börse rutschte der ATX kurz ab, konnte sich im späten Geschäft jedoch wieder stabilisieren.

Das Tagesthema an der Wiener Börse gaben Wienerberger vor. Der Baustoffkonzern legte seine Unternehmensergebnisse für die ersten drei Quartale vor und enttäuschte den Markt mit kräftigen Rückgängen unter anderem beim operativen Ergebnis. "Die Zahlen lagen unter unseren Erwartungen", kommentierte ein Händler knapp. Wienerberger rutschten im Tagestief bis auf 11,53 Euro ab und beendeten den Handel mit einem Minus von 7,66 Prozent bei 12,06 Euro.

Auch der steirische Anlagenbauer Andritz legte sein Zahlenwerk zu den ersten neun Monaten vor. Die Ergebnisrückgänge fielen im Rahmen der Erwartungen aus, das Konzernergebnis nach Fremdanteilen schmolz um 43,5 Prozent auf 59,6 Mill. Euro. Positives gab es vom Auftrageingang: Dieser stieg im dritten Quartal um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Andritz legten um 2,94 Prozent auf 39,58 Euro zu.

Gleich zwei Analystenkommentare bewegten die Papiere des Kranherstellers Palfinger . Die Erste Group hat das Kursziel für Palfinger von 17,0 auf 17,30 Euro erhöht und die Wertpapierspezialisten von CA Cheuvreux revidierten ihr Kursziel von 15 auf 16,50 Euro nach oben. Palfinger schlossen um 0,88 Prozent fester bei 16,13 Euro.

Beim Autozulieferer Polytec meldeten sich die Experten der Unicredit zu Wort. Sie haben das Kursziel geringfügig von 2,60 auf 2,70 Euro erhöht. Die Ergebnisschätzungen wurden ebenfalls angehoben, die Anlageempfehlung bleibt indessen weiter bei "Hold". Polytec gewannen 0,86 Prozent auf 2,35 Euro. Unter den Indexschwergewichten rückten Voestalpine um 1,77 Prozent auf 23,02 Euro vor. Erste Group stiegen um 0,68 Prozent auf 29,69 Euro und Raiffeisen verloren 0,49 Prozent auf 40,60 Euro.

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