Börse Wien
ATX 2,5 Prozent im Minus – Bankwerte unter Druck

Österreichische Aktien mussten heute hohe Kursverluste hinnehmen. Der Leitindex ATX notiert zum Handelsende Die 2,5 Prozent auf im Minus. Ganz oben auf der Verkaufsliste: Finanztitel.

HB WIEN. Hohe Verluste in Österreich: Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei durchschnittlichem Volumen mit klar tieferen Notierungen beendet. Der Austrian-Traded-Index (ATX) fiel 67,64 Punkte oder 2,48 Prozent auf 2 656 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 42 Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 698 Punkten.

Der ATX musste am Dienstag klare Abschläge verbuchen. "Einige Titel mussten anständig Federn lassen - vor allem die im ATX schwergewichteten Bankwerte gerieten unter Druck", berichtete ein Händler. Dementsprechend fiel das Minus in Wien deutlicher aus als an den meisten anderen europäischen Märkten.

Als Ursache für die schwache Tendenz an den internationalen Märkten wurde von Händlern die anhaltende Sorge um eine Ausweitung der europäischen Schuldenkrise genannt. Zudem belastete der militärische Konflikt zwischen Nord- und Südkorea die Märkte.

Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Bankwerte erneut als größte Verlierer. Diesem schwachen Trend konnten sich auch die Aktien der heimischen Institute nicht entziehen und gaben deutlich nach. Raiffeisen Bank rutschten 4,16 Prozent ins Minus und schlossen bei 38,73 Euro. Erste Group Bank erging es mit einem Abschlag in Höhe von 3,02 Prozent auf 31,60 Euro nicht viel besser.

Auch der Rohstoffsektor geriet unter Druck. In Wien mussten Voestalpine ein Minus von 3,39 Prozent auf 29,32 Euro verbuchen. RHI gaben um 1,50 Prozent auf 26,25 Euro nach. Andritz zeigten sich um 2,26 Prozent schwächer bei 59,75 Euro.

Im Ölsektor sanken OMV angesichts rückläufiger Rohölnotierungen 2,98 Prozent auf 26,53 Euro. Schoeller-Bleckmann fielen um 3,74 Prozent auf 55,39 Euro. Die Berenberg Bank empfahl Aktien für den Ölfeldausrüster bei einem Kursziel von 70 Euro zum Kauf.

Die Unicredit-Analysten kürzten ihr Kursziel für bwin von 52 auf 39 Euro und bestätigten die Kaufempfehlung. Bwin-Aktien steigerten sich leicht um 0,35 Prozent auf 32,58 Euro. Für Semperit wurde von der Unicredit das Kursziel von 32 auf 36 Euro erhöht. Die Aktien zeigten sich mit minus 0,19 Prozent auf 34,05 Euro wenig verändert. /ger/APA/alg/wiz

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