Börse Wien
ATX gibt Gewinn weitgehend wieder ab

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gestiegenem Volumen etwas fester beendet. Der ATX stieg um 0,73 Prozent auf 4 585,47 Punkte. Nach einem festen Start fiel der Markt bis Sitzungsschluss kontinuierlich von seinen Tageshochs zurück, beendete die Sitzung aber immer noch mit einem Plus. Händler begründeten den Rückgang im vor allem mit der Trendwende der schwer im Index gewichteten OMV-Aktie .

OMV konnten noch im Frühhandel deutlich zulegen, fielen am späten Nachmittag aber kräftig zurück und schlossen mit einem Minus von 0,09 Prozent auf 43,23 Euro. Die Aktie hatte sich damit vom internationalen Trend abgekoppelt, an anderen europäischen Börsen konnten Ölwerte am Dienstag zulegen. Als Hintergrund für die OMV-Kursschwäche vermuteten Händler die Unsicherheit um ein mögliches Zusammengehen der OMV mit der ungarischen MOL . In Medien wurde zuletzt über ein möglicherweise anstehendes OMV-Übernahmeangebot spekuliert. MOL selbst hatte sich wiederholt gegen eine derartige Fusion ausgesprochen.

Gut gesucht waren am Dienstag Immobilienwerte. So stiegen Immofinanz um 5,48 Prozent auf 9,05 Euro . CA Immo gewannen 4,31 Prozent auf 18,40 Euro . Immoeast I stiegen um 3,13 Prozent auf 8,90 Euro.

Sehr fest zeigten sich auch die beiden Bank-Schwergewichte. Raiffeisen stiegen im Vorfeld der am Donnerstag anstehenden Halbjahreszahlen um 4,21 Prozent auf 112,01 Euro. Erste Bank gewannen 2,23 Prozent auf 54,21 Euro (461 773 Stück). Händler berichteten von einer europaweit guten Nachfrage nach Bankaktien. Als Hintergrund wurde eine neue Sektoranalyse von Dresdner Kleinwort genannt. Die Investmentbank hatte in einer aktuellen Studie ihre Empfehlung für den europäischen Bankensektor auf "Overweight" heraufgestuft.

Größter Verlierer im Prime Market waren am Dienstag Skyeurope mit einem Minus von 2,74 Prozent auf 3,20 Euro. Aktien des Flughafen Wien fielen um 1,66 Prozent auf 70,90 Euro . Mayr-Melnhof büßten 1,86 Prozent auf 74,82 Euro ein. ei größerem Volumen schwächer zeigten sich Voestalpine und fielen um 0,69 Prozent auf 59,20 Euro.

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