Börse Wien
ATX im Minus, Anleger schwenken auf Substanzwerte

Die Wiener Börse musste heute leichte Verluste hinnehmen. Der Aktienindex ATX fiel 5,83 Punkte oder 0,20 Prozent auf 2 879 Einheiten. Anleger stoßen Zykliker ab und greifen bei Versorgern zu.
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HB WIEN. Wenig Bewegung in Wien: Der Wochenauftakt gestaltete sich erwartungsgemäß ruhig. Die Bandbreite beim ATX lag lediglich bei 30 Punkten. Der Handelstag war durch eine dünne Meldungslage und sehr schwache Umsätze gekennzeichnet. Von Nachrichtenseite gebe es überhaupt nichts Erwähnenswertes, brachte es ein Aktienhändler im Handelsverlauf auf den Punkt. Daran änderte sich bis zum Handelsschluss nichts.

Während der ATX zu Handelseröffnung noch im Plus lag, drehte er im Vormittagshandel in die Verlustzone. Von da an ging es bis zur Schlussglocke hin auf niedrigerem Niveau seitwärts, zu Mittag wagte der heimische Leitindex noch einen kurzen Abstecher in die Gewinnzone. Schließlich fielen die Verluste jedoch deutlich geringer als an den meisten anderen europäischen Börsen aus.

Als indexbelastend stellten sich in einem sehr schwachen europäischen Branchenumfeld die Titel der Erste Group (minus 1,07 Prozent auf 34,63 Euro) heraus. Unter den Indexschwergewichten wirkten zudem Voestalpine belastend. Die Aktie des Stahlkonzerns schloss mit einem Abschlag von 1,27 Prozent auf 35,77 Euro.

Am unteren Ende des Kurszettels gingen Bwin mit minus 2,01 Prozent auf 28,71 Euro aus dem Handel. Im Handelsverlauf hatte die Aktie des Online-Glücksspielkonzerns bis über vier Prozent verloren. Ein Aktienhändler strich sie als "auffällig" heraus.

Den Markt stützen konnten hingegen Werte aus der Versorger- und Energiebranche. EVN rückten um 1,34 Prozent auf 12,14 Euro vor, Verbund verbesserten sich um 1,32 Prozent auf 27,58 Euro und OMV schlossen mit einem Kursgewinn von 1,02 Prozent bei 30,79 Euro.

Die übrigen Indexschwergewichte schlossen mit nur wenig veränderten Notierungen. Raiffeisen tendierten mit minus 0,02 Prozent auf 40,85 Euro kaum verändert und Telekom Austria schlossen mit einem Kursverlust von 0,62 Prozent bei 10,35 Euro./

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