Börse Wien
ATX kräftig im Plus

Die Börse Wien beendet ein langes Wochenende miot deutlichen Gewinnen. Der ATX stieg um 1,17 Prozent auf 2 699 Einheiten. Händler berichteten von einem überwiegend ruhigen Wochenauftakt nach dem Feiertag.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Dienstag bei gutem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg um 1,17 Prozent auf 2 699 Einheiten. Händler berichteten von einem überwiegend ruhigen Wochenauftakt nach dem Feiertag. Nach einem verhaltenen Start kam am Nachmittag mit der freundlichen Wall Street-Eröffnung noch etwas Schwung in den Markt. Das anfängliche Kursplus in Wien konnte damit im Späthandel bei steigenden Umsätzen leicht ausgebaut werden.

Angetrieben wurde der ATX vor allem von den Gewinnen der Erste Group. Die Aktie stieg um 2,45 Prozent auf 33,23 Euro. Raiffeisen stiegen etwas moderater um 1,28 Prozent auf 41,02 Euro. Aktienhändler sprachen von einer Erholung der Bankenwerte nach ihren jüngsten Abschlägen. Auch andere Schwergewichte konnten zulegen: Voestalpine stiegen um 1,76 Prozent auf 28,99 Euro, OMV gewannen 1,38 Prozent auf 27,22 Euro und Telekom Austria befestigten sich um 1,14 Prozent auf 11,13 Euro.

Deutlich unter Druck kamen bwin und fielen um 5,75 Prozent auf 32,39 Euro. Händler vermuten als Grund die jüngsten Rückstufungen der Aktie durch einige Analystenhäuser. So hat zuletzt BNP Paribas die Einstufung für bwin von "neutral" auf "underperform" gesenkt. Ein Aktienhändler berichtete zudem von in der Schweiz kursierenden Gerüchten, dass es bei der geplanten Fusion mit der britischen Partygaming Probleme geben könnte. "Nach den jüngsten Verlusten sollte es jetzt aber nicht mehr viel Spielraum für die Aktie nach unten geben", sagte er, "die Firma steht auch ohne Partygaming recht gut da."

Richtungsweisende Impulse für die internationalen Börsen und damit in Folge auch für den Wiener Markt erhoffen Händler nun von den angelaufenen US-Kongresswahlen und der im Wochenverlauf noch anstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed. Mit Spannung erwartet wird vor allem, in welchem Ausmaß die US-Notenbanker noch über Anleihenkäufe Liquidität in den Markt pumpen wollen.

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