Börse Wien
Gewinnmitnahmen nach starkem Start

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 1,28 Prozent auf 2 483,89 Punkte. Nach einem festen Start drehte der Markt wie die anderen europäischen Börsen im Tagesverlauf sukzessive ins Minus.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Freitag mit Verlusten beendet. Der ATX fiel um 1,28 Prozent auf 2 483,89 Punkte. Nach einem festen Start drehte der Markt wie die anderen europäischen Börsen im Tagesverlauf sukzessive ins Minus. Aktienhändler sprachen von Gewinnmitnahmen vor dem Wochenende. Es herrsche Ungewissheit ob sich die Erholung vom Vorjahres-Crash als nachhaltig erweise, oder ob nun wieder Korrekturen anstehen.

Mit Abstand meist gehandelte Aktie war am Freitag die Erste Group. Rund die Hälfte des Börsenhandelsvolumens entfiel allein auf die Erste-Aktie. Das Papier war nach der Ankündigung von Quartalszahlen und einer Kapitalerhöhung mit deutlichen Gewinnen von zeitweise sieben Prozent gestartet, fiel am Nachmittag aber wieder zurück und beendete den Handel exakt auf dem Vortagesstand bei 27,50 Euro. Händlern zufolge hatten die Ergebniss positiv überrascht. Enttäuscht zeigten sich hingegen die Analysten von Sal. Oppenheim. Die Bank bestätigte ihre Verkaufsempfehlung "Sell" für die Titel.

Kräftig nach unten ging es am Freitag erneut mit Immoeast und Immofinanz. Immoeast büßten 10,86 Prozent auf 3,61 Euro ein und waren damit der Tagesverlierer im Prime Market. Die Aktie hat damit trotz des Kurssprungs von Donnerstag im Wochenverlauf 16 Prozent verloren. Immofinanz fielen um 9,65 Prozent auf 2,34 Euro.

Unter Druck kamen auch Telekom Austria und verloren 4,94 Prozent auf 11,15 Euro. Unter den weiteren Schwergewichten fielen Wienerberger um 3,52 Prozent auf 12,32 Euro. Raiffeisen International gaben 3,49 Prozent auf 40,12 Euro nach. Gegen den Trend gesucht waren OMV und legten 0,93 Prozent auf 28,11 Euro zu. Andritz stiegen um 1,24 Prozent auf 37,61 Euro. Unter den wenigen Gewinnern fanden sich auch einige Immobilienwerte wie CA Immo International mit plus 3,33 Prozent.

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