Börse Wien
Kleines Plus nach ruhigem Handelstag

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Montag bei schwachem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Für positive Impulse sorgte wie auch an anderen Börsen eine Rettungsaktion für Dubai.

dpa-afx/apa WIEN. Der ATX stieg 16,45 Punkte oder 0,66 Prozent auf 2 505,53 Einheiten. Nach einem festen Start fiel der Markt bis zu Handelsschluss wieder unter seine Tageshochs zurück, konnte aber ein kleines Plus verteidigen. Das Geschäft verlief dabei Händlern zufolge ruhig, vor den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel dürften nur mehr wenige Marktteilnehmer aktiv sein.

Für positive Impulse sorgte in Wien wie auch an anderen Börsen eine Rettungsaktion für Dubai. Abu Dhabi will seinem Nachbarn mit einer Finanzspritze von zehn Mrd. Dollar unter die Arme greifen. Die Rettung der Hypo Alpe Adria durch eine Verstaatlichung war hingegen Händlern zufolge am Aktienmarkt erwartet worden und schlug sich nicht in den Kursen nieder.

Größter Gewinner im Prime Market waren Bwin mit einem Kursplus von 5,69 Prozent auf 42,16 Euro. Der Online-Wettanbieter hat am Montag Berichte über Fusionsgespräche mit dem britischen Glücksspielanbieter Partygaming dementiert. "Derzeit ist Bwin mit keinem Gesprächspartner in einer fortgeschrittenen Verhandlungsphase", hieß es in einer Mitteilung.

Sehr fest zeigten sich auch einige Immobilienwerte. So stiegen Immofinanz um 4,20 Prozent auf 2,73 Euro. CA Immo Anlagen legten nach einer Analystenempfehlung 4,19 Prozent auf 8,20 Euro zu. Immoeast gewannen bei hohem Volumen 3,14 Prozent auf 4,27 Euro.

Gesucht waren auch OMV , sie gewannen 3,25 Prozent auf 28,60 Euro. Unter den weiteren Indexschwergewichten stiegen Raiffeisen International um 0,98 Prozent auf 42,40 Euro. Schwach notierten hingegen Telekom Austria und schlossen mit einem Minus von 1,39 Prozent auf 9,92 Euro. Die Analysten der RCB haben ihr Kursziel für die Aktie von 14,00 auf 12,25 Euro gesenkt, ihre Empfehlung "buy" aber bekräftigt.

Tagesverlierer waren bei schwachen Umsätzen Century Casinos mit einem Minus von 7,88 Prozent auf 1,52 Euro. Größere Abgaben gab es bei Semperit (minus 2,28 Prozent auf 27,40 Euro) und der Post (minus 1,84 Prozent auf 18,14 Euro).

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