Börse Wien
Leichte Verluste zum Jahresende

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,29 Prozent auf 2 495,56 Einheiten. Der Leitindex beendete das Börsenjahr 2009 mit einem sehr ruhigen Handelstag.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Mittwoch bei schwachem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 0,29 Prozent auf 2 495,56 Einheiten. Der Leitindex beendete das Börsenjahr 2009 mit einem sehr ruhigen Handelstag. Leicht belastend wirkte eine verhaltene Stimmung an den internationalen Leitbörsen. Unternehmensnachrichten zur heimischen Börse lagen erneut fast keine vor. Ein Händler sprach auch von wenig Aktivität im Markt.

Unter den Schwergewichten verabschiedeten sich Erste Group mit einem Abschlag von 1,73 Prozent auf 26,06 Euro schwach in den Jahreswechsel. Voestalpine-Papiere verbuchten einen Rückgang von 1,15 Prozent auf 25,70 Euro und Verbund sanken um 1,26 Prozent auf 29,71 Euro.

Zulegen konnten unter den Blue Chips hingegen OMV mit einem Kursgewinn von 0,75 Prozent auf 30,70 Euro. Telekom Austria befestigen sich um 0,71 Prozent auf 9,95 Euro. In der zweiten Reihe markierten Do & Co (plus 11,11 Prozent auf 10,00 Euro) und S & T (minus 3,85 Prozent auf 12,50 Euro) das obere beziehungsweise das untere Ende im prime market.

Nach dem katastrophalen Jahr 2008 könne das abgelaufene Börsenjahr als erfolgreich bewertet werden, hieß es im Handel. Seit Jahresbeginn konnte der ATX in Summe um mehr als 40 Prozent zulegen. Zu Beginn des Jahres 2008 zeigte sich der heimische Leitindex jedoch noch über der Marke von 4 500 Punkten und damit um etwa 2000 Zähler über dem aktuellen Niveau.

Unter den Einzelwerten konnten einige Titel eine beachtliche Jahresperformance aufwiesen. Unangefochten an der Spitze zeigten sich bwin mit einem Kursplus von mehr als 200 Prozent. Jeweils mehr als 100 Prozent kletterten Zumtobel , Andritz und Raiffeisen .

"Zu Jahresbeginn könnten die Aktienmärkte weiter zulegen, da einige Investoren bei den Aktien unterinvestiert sind", erwartet ein Händler. Ab Mitte Januar sollte der Beginn der US-Berichtssaison die weitere Richtung an den Börsen vorgeben. "Nachdem 2009 bei den Aktien gut gelaufen ist, und eine wirtschaftliche Erholung vorweggenommen wurde, sind die Anleger nun gespannt ob dies durch fundamentale Zahlen untermauert wird", sagte der Marktteilnehmer. Negativ auswirken dürften sich auch die geplanten liquiditätsabschöpfenden Maßnahmen der internationalen Notenbanken.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%