Börse Wien
Schuldenkrise belastet bankenlastigen ATX

Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 2,68 Punkte oder 0,10 Prozent auf 2 681,39 Einheiten.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat den Handel am Freitag bei durchschnittlichem Volumen mit tieferen Notierungen beendet. Der ATX fiel um 2,68 Punkte oder 0,10 Prozent auf 2 681,39 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund sieben Punkte unter der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 2 688 Punkten.

Nach Verlusten über weite Strecken des Handels konnte sich der Markt im Späthandel wieder etwas erholen und schloss fast unverändert gegenüber dem Vortag. Richtungsbestimmend war einmal mehr das internationale Umfeld. Auch andere Börsen in Europa fielen vor dem Hintergrund der europäischen Schuldenkrise zunächst ins Minus, konnten sich am Nachmittag aber teilweise erholen.

Größere Abgaben gab es zu Wochenschluss in den beiden Bankschwergewichten. Erste Group fielen bei höherem Volumen um 1,23 Prozent auf 31,36 Euro. Die Raiffeisen Bank verlor 0,73 Prozent auf 38,92 Euro. Auch an anderen Börsen in Europa fanden sich Finanzwerte angesichts der Schuldenkrise unter den größeren Verlierern.

Unter Druck kamen auch die Aktien der Immofinanz und fielen um 1,39 Prozent auf 2,84 Euro. Unter den weiteren Tagesverlierern rangierten bwin (minus 1,75 Prozent auf 32,35 Euro) und Intercell (minus 1,83 Prozent auf 16,63 Euro).

Schoeller-Bleckmann fielen um 1,36 Prozent auf 55,85 Euro. Die Analysten von Goldman Sachs haben ihr Anlagevotum für die Aktie von "Buy" auf "Neutral" reduziert. Das Kursziel wurde dagegen kräftig angehoben und zwar von 58,5 auf 73,5 Euro.

OMV ermäßigten sich um 0,43 Prozent auf 26,72 Euro. Die OMV hat zuletzt eine wichtige Hürde bei der Übernahme von 54 Prozent der türkischen Petrol Ofisi genommen. Die türkische Wettbewerbsbehörde habe die Übernahme genehmigt, teilte die OMV am Freitag mit. Es seien aber noch weitere Genehmigungen für die Transaktion nötig. Man hoffe auf einen Abschluss innerhalb der nächsten drei Monate.

Gegen den Trend stark gesucht waren Voestalpine und waren mit einem Plus von 3,44 Prozent auf 31,75 Euro der Tagesgewinner im Prime Market. Bereits am Donnerstag konnte die Aktie deutlich zulegen. Fest notierten auch einige andere Industriewerte wie Palfinger (plus 3,10 Prozent auf 22,09 Euro) oder Andritz (plus 1,09 Prozent auf 62,05 Euro).

Kapsch Trafficcom festigten sich nach Vorlage von Zahlen um 2,33 Prozent bei 61,85 Euro. Der Konzern hat am Freitag deutliche Zuwächse bei Betriebsergebnis und Umsatz für das erste Halbjahr seines Geschäftsjahres 2010/11 vermeldet.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%