Börse Wien
Schuldenkrise weiter im Fokus - ATX im Minus

Die Wiener Börse hat am Dienstag bei hohem Volumen mit Verlusten geschlossen. Der ATX fiel um 32,15 Punkte oder 1,22 Prozent auf 2 607,50 Einheiten. Nach einem verhaltenen Start rutschte der Markt im Tagesverlauf deutlich ins Minus ab.

HB WIEN. Die Wiener Börse hat am Dienstag bei hohem Volumen mit Verlusten geschlossen. Der ATX fiel um 32,15 Punkte oder 1,22 Prozent auf 2 607,50 Einheiten. Nach einem verhaltenen Start rutschte der Markt im Tagesverlauf deutlich ins Minus ab. Die Börse orientierte sich dabei Händlern zufolge an der negativen Stimmung an anderen Aktienmärkten. Auch andere Börsen gaben angesichts der Ängste vor einer Ausweitung der europäischen Schuldenkrise deutlich nach. Nach dem Rettungspaket für Irland wird nun ein Flächenbrand und Übergreifen auf andere Länder wie Portugal oder Spanien befürchtet.

Unter Druck kamen vor diesem Hintergrund in ganz Europa Bankwerte. In Wien verloren Raiffeisen Bank International 2,57 Prozent auf 37,88 Euro. Erste Group büßten 1,89 Prozent auf 30,14 Euro ein.

Deutliche Abgaben verbuchten Aktienhändler auch in Immofinanz. Die Aktie fiel um 3,01 Prozent auf 2,74 Euro. Händler vermuteten vor allem ausländische Häuser hinter den Verkäufen in der Aktie. "Das sind vor allem internationale Fonds, die da einfach raus wollen", meinte ein Aktienhändler. Auch bei einigen anderen Aktien dürften vor allem ausländische Verkäufer aktiv gewesen sein, hieß es am Markt.

Sehr schwach zeigten sich unter den ATX-Schwergewichten Telekom Austria und fielen um 1,88 Prozent auf 10,70 Euro. Größter Verlierer im prime market waren Kapsch Trafficcom mit einem Minus von 6,75 Prozent auf 59,40 Euro.

Gut gesucht waren Intercell und befestigten sich um 0,61 Prozent auf 16,47 Euro. Tagesgewinner im prime market waren bei moderatem Volumen Polytec mit einem Kursaufschlag von 3,29 Prozent auf 4,08 Euro./

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