Börse Wien
Schwergewichte ziehen ATX nach oben

Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 1,85 Prozent auf 2 389,91 Einheiten. Im Einklang mit den europäischen Leitbörsen hat sich auch der Wiener Aktienmarkt mit freundlicher Stimmung präsentiert.

dpa-afx/apa WIEN. Die Wiener Börse hat die Sitzung am Donnerstag bei durchschnittlichem Volumen mit höheren Notierungen beendet. Der ATX stieg 1,85 Prozent auf 2 389,91 Einheiten. Im Einklang mit den europäischen Leitbörsen hat sich auch der Wiener Aktienmarkt mit freundlicher Stimmung präsentiert. Reges Kaufinteresse bestand nach der Vorlage von Erstquartalszahlen bei den Titeln der Voestalpine . Der Stahlkonzern hat einen massiven Gewinneinbruch erlitten und beim Nettoergebnis vor Minderheiten ein Minus von 48,2 Mill. Euro verbucht.

Dennoch fiel der Ausblick positiv aus, denn das Unternehmen sieht eine Bodenbildung bei Preisen und Nachfrage am Stahlmarkt. Unicredit-Analyst Alexander Hodosi sieht dennoch keine Entwarnung. "Der Margendruck, der auf den Stahlunternehmen lastet, wird nicht sobald nachlassen", erklärte der Spezialist. Voestalpine-Papiere entfernten sich im Verlauf wieder deutlich von ihrem Tageshoch von 21,98 Euro, gingen mit einem Plus von 1,21 Prozent bei 20,88 Euro aus dem Handel.

Auch andere Indexschwergewichte präsentierten sich mit Kursaufschlägen und sorgten für eine kräftige Unterstützung für den Leitindex. So konnten Erste Group 3,42 Prozent auf 27,20 Euro, Telekom Austria um 2,49 Prozent auf 11,51 Euro und OMV um 2,16 Prozent auf 27,91 Euro zulegen.

Auch die Titel der Vienna Insurance Group (VIG) befanden sich nach Zahlen auf den Kauflisten der Anleger. Der Gewinn ist bei dem Versicherer im ersten Halbjahr um 20,1 Prozent auf 230,25 Mill. Euro zurückgegangen. Während das Unternehmen das eigene Ergebnis im Branchenvergleich als "sehr gut" bezeichnete, lag das Zahlenwerk Analysten zufolge "im Rahmen der Erwartungen". VIG-Papiere schlossen um 1,98 Prozent fester auf 34,00 Euro.

Die Quartalszahlen des Flughafen Wien konnten indes wenig Begeisterung bei den Investoren erwecken. Das Periodenergebnis ist um 32,4 Prozent auf 34,1 Mill. Euro eingebrochen, der Ausblick bleibt weiterhin verhalten. Man rechne im zweiten Halbjahr immerhin mit einem weniger starken Passagierrückgang, hieß es vom Vorstand. Indes hat sich die außerordentliche Hauptversammlung des Flughafen über die Durchführung einer Sonderprüfung zur Kostenexplosion beim Bau des neuen Terminal Skylink geeinigt. Die Aktie verbilligte sich um 2,29 Prozent auf 28,98 Euro.

Analystenkommentare sorgten bei den Titeln von Schoeller-Bleckmann (plus 8,18 Prozent auf 25,53 Euro), Raiffeisen International (plus 0,20 Prozent auf 34,85 Euro) und Wienerberger (plus 0,51 Prozent auf 13,93 Euro) für Bewegung. Die Wertpapierspezialisten der Deutschen Bank haben die Anlageempfehlung für die Titel des Ölfeldausrüsters von "Sell" auf "Buy" nach oben revidiert. Die Experten der Citigroup haben bei Wienerberger und Raiffeisen das Kursziel angehoben.

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