Börsen Asien
Anleger halten sich in Fernost zurück

In Tokio verabschiedete sich der 225 Werte umfassende Nikkei-Index praktisch unverändert in den Feierabend. Anleger warten lieber auf den Auftakt der US-Bilanzsaison mit den drei Großbanken am heutigen Freitag.
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TokioVor dem Start der Bilanzsaison in den USA haben sich Anleger in Asien mit größeren Engagements zurückgehalten. Zwar hofften die Investoren darauf, dass die Firmen mit ihren Quartalsergebnissen die Prognosen der Analysten übertreffen würden, sagte Analyst Ric Spooner vom Brokerhaus CMC Markets in Sydney.

Aber weil in Japan ein langes Wochenende vor der Tür stehe und aus den USA noch zahlreiche Konjunkturdaten erwartet würden, trauten sich viele Investoren nicht richtig vom Fleck. Die drei US-Großbanken JPMorgan Chase, Citigroup and Wells Fargo legen im Tagesverlauf ihre Quartalsergebnisse vor und geben damit den Startschuss für die Bilanzsaison.

In Tokio verabschiedete sich der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,1 Prozent höher bei 20.118 Punkten in den Feierabend. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans stieg um 0,2 Prozent und legte damit den fünften Handelstag in Folge zu. Am kommenden Montag bleiben die Börsen in Tokio wegen eines Feiertags geschlossen. Der chinesische Shanghai Composite notierte kaum verändert bei 3214 Punkten. Der CSI 300 legte 0,2 Prozent zu.

Größter Verlierer in Tokio war der Einzelhändler Fast Retailing mit einem Kursabschlag von 4,6 Prozent. Der Konzern mit der Modekette Uniqlo verdiente im vergangenen Quartal weniger als erwartet.

Am Devisenmarkt in Fernost notierte der Euro etwas höher mit 1,1408 Dollar. Zur japanischen Währung zog der Dollar auf 113,34 Yen an. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9669 Franken je Dollar und 1,1030 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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