Börsen Asien
Anleger im Bann des Nordkorea-Konflikts

Die verbalen Angriffe zwischen den USA und Nordkorea werden immer schärfer. Das Säbelrasseln dürfte die asiatischen Anleger auch am Donnerstag in Schach halten. Die Indizes notieren kaum verändert.
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TokioDas Säbelrasseln zwischen den USA und Nordkorea hat auch am Donnerstag die asiatischen Anleger in Schach gehalten. „Im Moment ist unklar, wie das ausgeht, und das bremste die Märkte“, sagte Kota Hirayama, Analyst bei SMBC Nikko Securities in Tokio. Die Regierung in Pjöngjang will bis Mitte August einen Einsatzplan für den Angriff auf die US-Pazifikinsel Guam vorlegen. US-Verteidigungsminister Jim Mattis sagte, dass das Vorgehen der Regierung in Pjöngjang zu ihrem eigenen Ende und zur Vernichtung ihres Volkes führen könnte.

An der Tokioter Börse bewegten sich die Kurse vor dem langen Wochenende kaum, denn wegen eines Feiertags bleibt die Börse am Freitag geschlossen. Der Nikkei-Index schloss mit 19.729 Zählern nahezu unverändert. Der breiter gefasste Topix-Index trat ebenfalls auf der Stelle.

Die chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzen verloren etwas mehr als ein halbes Prozent. An der Börse in Seoul fiel der Kospi-Index zeitweise um 1,2 Prozent, grenzte dann aber seine Verluste auf etwa die Hälfte ein. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans rutschte um 0,7 Prozent ab.

Der Euro bewegte sich im Devisenhandel kaum. Er wurde mit 1,1735 Dollar leicht unter dem New Yorker Spätniveau von 1,1757 Dollar gehandelt. Zum Yen pendelte die US-Währung um 110 Yen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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