Börsen Asien
Börse in Tokio schließt im Minus

Zum Wochenende gibt der Nikkei leicht nach – und endet mit 0,35 Prozent im Minus. Aufmerksamkeit erregt der Skandal um zweifelhafte Grundstücksgeschäfte. Am Montag ist die Tokios Börse wegen eines Feiertags geschlossen.
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TokioAn den Aktienmärkten in Asien hat die gute Stimmung am Freitag weitgehend angehalten. Auch zum Wochenschluss wirkten Signale der US-Notenbank (Fed) nach, die am Mittwoch angedeutet hatte, das Tempo ihrer Zinsanhebungen in diesem Jahr nicht zu beschleunigen. Dies sorgte zugleich weiter für Druck auf den Dollar. Im Fokus der Anleger stand das Treffen der Finanzminister und Notenbankchefs der 20 größten Industrie- und Schwellenländer (G20) am Freitag und Samstag in Baden-Baden.

Dennoch schloss der Nikkei mit 0,35 Prozent im Minus und notierte 19.521 Punkte. Abzuwarten ist, ob er am Dienstag wieder Gewinne einholen kann – am Montag ist die Börse in Tokio nämlich wegen eines Feiertags geschlossen.

„Aktien bleiben anfällig für einen kurzfristigen Rückschlag. Denn die Anleger sind sehr optimistisch, und viele gute Nachrichten sind bereits in den Kursen enthalten. Aber es besteht die Gefahr, dass der Rückschlag erst mit der saisonal üblichen Marktschwäche im Mai kommt“, kommentierte Anlagestratege Shane Oliver von der Investmentfirma AMP Capital.

Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans gewann 0,3 Prozent.

Am Devisenmarkt stieg der Euro am Vortag leicht auf 1,0776 Dollar. Zum Yen lag die US-Währung mit 113,32 Yen kaum verändert. Den Händlern steht ein langes Wochenende bevor, am Montag bleibt die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.

Das Aufwärtspotenzial des Marktes werde vom Skandal um eine nationalistisch ausgerichtete Privatschule begrenzt. Ministerpräsident Shinzo Abe hatte am Donnerstag erklären lassen, er habe dem in zweifelhafte Grundstücksgeschäfte verwickelten Schulträger kein Geld zukommen lassen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Börsen Asien: Börse in Tokio schließt im Minus"

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  • "Herr Alfred E. Neumann - 09.03.2017, 12:35 Uhr

    Liebe Kommentatoren, leider werden wir noch viereinhalb Jahre mit der psychopatologischen Zonenpfaffentochter oder dem Kriminellen Alkoholiker leben müssen.
    Handlungsunfähig werden wir gezwungen zuzuschauen wie dieses großartige Land zugrunde gerichtet wird!"

    @HBO
    das ist sogar unter meinem Niveau.
    Ich bin zwar ein glühender Anhänger von Trump und Putin, und sehe für unser Reich nur die AFD als Rettung, aber das geht wirklich zu weit.
    Bitte Neumann entfernen, der ist ja wohl MAD! Danke

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