Börsen Asien: Chinesische Märkte um mehr als sechs Prozent eingebrochen

Börsen Asien
Chinesische Märkte um mehr als sechs Prozent eingebrochen

Die Börsen in Asien haben abermals deutlich nachgegeben. Belastet durch negative Vorgaben in Europa und den USA ging es vor allem in China nach unten - und laut Analysten ist eine Verbesserung nicht in Sicht.

Shanghai/TokioDie chinesischen Börsen sind am Dienstag tief ins Minus gerutscht. Belastet vom erneut fallenden Ölpreis, der Sorgen um die globale Konjunktur schürte, bauten sie ihre Verluste gegen Handelsende kräftig aus und schlossen deutlich im Minus. Die Börse in Shanghai ging fast 6,4 Prozent schwächer aus dem Handel, der Index der wichtigsten Unternehmen an den Börsen in Shanghai und Shenzhen gab gut sechs Prozent nach.

Auch die Börse in Tokio hat am Dienstag mit deutlichen Verlusten geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte sackte abermals unter die psychologisch wichtige Marke von 17.000 Punkten. Zum Ende notierte das wichtigste japanische Börsenbarometer einen deutlichen Verlust von 402,01 Punkten oder 2,35 Prozent bei 16.708,90 Zählern. Der breit gefasste Topix büßte ebenfalls stark um 32,40 Punkte oder 2,33 Prozent auf den Schlussstand von 1360,23 Zählern ein.

„Wir erwarten weitere Tage mit unbeständigen Märkten“, sagte Analyst Hikaru Sato vom Wertpapierhandelshaus Daiwa Securities. Experten zufolge ist eine Verbesserung grundlegender Wirtschaftsdaten nicht in Sicht. Die Konjunkturaussichten spiegeln sich nach Auffassung vieler Investoren derzeit vor allem an den Rohstoffmärkten wider. Der Preis für die Öl-Nordseesorte Brent sank 1,6 Prozent auf 30,00 Dollar je Fass. US-Öl kostete mit 29,73 Dollar zwei Prozent weniger.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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