Börsen Asien
Der Nikkei gibt nach

Die japanischen Börsen beenden ihren Höhenflug: Der Nikkei fällt zum ersten Mal innerhalb von sieben Tagen. Auch die Aktien von "Pokemon-Go"-Entwickler Nintendo brechen ein.

TokioDer Leitindex Nikkei schloss mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 16.681 Punkte. Es war der erste Verlust nach einer Woche mit Gewinnen. Analyst Takuya Takahashi vom Finanzhaus Daiwa Securities kündigte an, Entscheidungen der Notenbanken in der nächsten Woche könnten die Stimmung wieder drehen. Nintendo -Aktien brachen fast 13 Prozent ein. Anleger verkauften in Massen, nachdem sich zuletzt der Börsenwert des Unternehmens wegen des Erfolgs des neuen Handy-Spiels "Pokemon Go" in nur wenigen Tagen mehr als verdoppelt hatte.

Am Mittwoch sorgte ein Bericht für den Ausverkauf, dass sich die Einführung des Spiels auf dem Heimatmarkt verzögern dürfte. Erster Sponsoringpartner des Spiels soll nach der Technologiewebseite TechCrunch McDonald's Japan werden. Der Aktienkurs der Schnellrestaurant-Kette schoss daraufhin um fast zehn Prozent in die Höhe.

An den Börsen in Taiwan, Shanghai und Südkorea ging es ebenfalls nach unten. Gegen den Trend tendierte der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans 0,3 Prozent höher. An den Devisenmärkten in Fernost stieg der Dollar zur japanischen Währung auf 105,97 Yen. Der Euro notierte mit 1,1012 Dollar minimal schwächer als am Dienstagabend in New York. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9860 Franken je Dollar und 1,0858 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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