Börsen Asien
Glencore gewinnt in Hongkong 72 Prozent

Die Börsen in Fernost sind zum Wochenauftakt den positiven Vorgaben aus den USA gefolgt. In Tokio ging der Nikkei mit einem Plus von 1,6 Prozent aus dem Handel. Die gebeutelte Aktie des Bergbaukonzerns Glencore legt zu.

TokioDie Börsen in Fernost sind zum Wochenauftakt den positiven Vorgaben aus den USA gefolgt. Nach enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten bekamen Spekulationen auf eine Zinswende der Fed noch in diesem Jahr einen Dämpfer. Damit dürfte die Politik des billigen Geldes länger anhalten, was an den Märkten die Stimmung hebt. „Die Angst vor Risiko lässt nach“, sagte Analyst Kim Joung-Jun von SK Securities.

Der breit angelegte MSCI-Index für Papiere im asiatisch-pazifischen Raum mit Ausnahme Japans legte bis zu 1,7 Prozent zu und damit auf den höchsten Stand seit zwei Wochen. In Tokio ging der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Plus von 1,6 Prozent bei 18.005 Punkten aus dem Handel. So hoch hatte das Börsenbarometer seit dem 18. September nicht mehr geschlossen. In China bleiben die Handelsplätze bis zum 8. Oktober feiertagsbedingt geschlossen.

Die Arbeitsmarktdaten in den USA waren am Freitag überraschend schwach ausgefallen. „Damit ist eine Zinserhöhung diesen Monat komplett ausgeschlossen und stellt auch den Dezember infrage“, schrieb Evan Lucas, Marktstratege bei IG in einem Kommentar. Der Dollar blieb unter Druck. Der Euro legte im fernöstlichen Handel leicht auf 1,1236 Dollar zu.

Bei den Einzelwerten stachen die Aktien von Glencore hervor. In Hongkong legten sie um bis zu 72 Prozent an Wert zu. Um den immensen Schuldenberg abzubauen, erwägt der Bergbaukonzern den Verkauf von Anteilen an seinem Landwirtschaftsgeschäft, wie Reuters am Freitag berichtete.

Von fallenden Ölpreisen profitierten in Japan vor allem Papiere von Fluggesellschaften. Japan Airlines legten 2,4 Prozent zu und Ana 1,8 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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