Börsen Asien: Handel in Fernost schließt im Minus

Börsen Asien
Handel in Fernost schließt im Minus

Der Ölpreis lässt die asiatischen Börsen schwanken. Erst verhilft er ihnen am Vormittag zu Gewinnen. Am Ende des Tages zieht seine schwache Tendenz die Märkte jedoch mit sich nach unten.

TokioDie Börse in Japan hat leicht verloren. Nach einem turbulenten Tag mit teils deutlichen Gewinnen sackte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index schließlich um 0,4 Prozent ab. Der breiter gefasste Topix-Index rutschte um 0,7 Prozent auf 1291 Zähler.

Abwärts ging es auch für die chinesischen Börsen. Die Ursache lag allerdings in einer Entscheidung der Notenbank. Sie senkte den Referenzwert des Yuan so stark wie seit sechs Wochen nicht mehr, da jüngste Wirtschaftsdaten eine weitere Verlangsamung des Wirtschaftswachstums andeuten. Der Shanghai Composite Index rutschte um 0,8 Prozent ab, der Hang Seng Index in Hongkong um 0,3 Prozent.

Bereits die Wall Street hatte am Montag von der Entwicklung an den Rohstoffmärkten profitiert. Viele Investoren sahen einen günstigen Zeitpunkt, um sich nach den Kurseinbußen seit Jahresbeginn wieder mit Aktien einzudecken. Der Dow-Jones-Index schloss 1,4 Prozent fester auf rund 16.621 Punkten. Der breiter gefasste S&P legte um gut 1,4 Prozent auf über 1945 Punkte zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann um 1,5 Prozent auf knapp 4571 Punkte.

Der Euro zeigte sich im Devisenhandel in Fernost wenig verändert. Ein Euro wurde mit 1,1034 Dollar. Der Dollar wurde mit 124,16 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,1016 und zum Dollar mit 0,9979 .

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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