Börsen Asien
Nikkei gibt 2,4 Prozent nach

Die gesunkenen Exportzahlen in China drücken auf die Stimmung an der japanischen Börse. Der japanische Leitindex liegt nach deutlichen Kursverlusten am Dienstag unter dem Wert zum Jahresstart. Chinas Börsen legen zu.

TokioDer japanische Nikkei-225-Index hat am Dienstag bei 17.427 Punkten geschlossen und liegt damit unter dem Wert zu Jahresbeginn. Japanische Aktien litten darunter, dass China deutlich gefallene Export- und Importzahlen für August gemeldet hat. Das überlagte japanische Daten, die für Japan ein weniger starke Wachstumsverlangsamung andeuteten.

Auch der breiter gefasste Topix-Index gab deutlich nach und fiel um zwei Prozent auf 1.416 Punkte und liegt damit seit 1. Januar nur noch etwa ein Prozent im Plus.

Die wichtigsten Indizes in China konnten nach anfänglichen Verlusten im Handelsverlauf allerdings zulegen. Sowohl der Leitindex der Börse Shanghai als auch der Index der 300 wichtigsten Werte in Shanghai und Shenzhen lagen mehr als zwei Prozent im Plus.

In Singapur und in Südkorea gaben die Aktienmärkte wie in Japan nach. In Australien hellte sich die Stimmung der Anleger durch eine geplante Milliardenübernahme im Energiesektor wieder auf. Auch der MSCI-Index asiatisch-pazifischer Aktien außerhalb Japans legte rund ein Prozent zu, entfernte sich aber nicht weit von einem vor kurzem erreichten Drei-Jahres-Tief.

Der Euro bewegte sich zunächst wenig, legte dann aber auf 1,1191 Dollar zu nach 1,1169 Dollar im späten New Yorker Montagshandel. Die US-Währung wurde mit 118,88 Yen gehandelt. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0876 und zum Dollar mit 0,9715 Schweizer Franken.

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