Börsen Asien: Sinkender Ölpreis belastet Börsen in Fernost

Börsen Asien
Sinkender Ölpreis belastet Börsen in Fernost

In den USA sind die Ölbohrungen zum ersten Mal seit drei Monaten wieder gestiegen. Das sorgt für schlechte Stimmung an den asiatischen Börsen. Nicht jedoch in China. Dort steigen die Kurse.

Hongkong/SchanghaiSinkende Ölpreise haben zum Wochenbeginn an den asiatischen Börsen für Kursverluste gesorgt. Die Ausnahme war China, wo die Hoffnung auf weitere Zinssenkungen der Zentralbank die Aktien am Montag zu einem Plus verhalfen. Allgemein fehlen in der laufenden Woche Impulse am Markt: Wegen der verkürzten Osterwoche stehen kaum wesentliche US-Konjunkturdaten an und in Japan blieben die Terminals am Montag wegen eines Feiertages ausgeschaltet. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,2 Prozent. Die Börse in Shanghai lag dagegen 2,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 2,4 Prozent.

Nachdem der Ölpreis bereits am Freitag gefallen war, gab US-Öl am Montag wieder zunächst um mehr als 1,7 Prozent nach. Die Sorte Brent fiel um 1,5 Prozent. Hintergrund ist die schwindende Aussicht auf ein Ende der weltweiten Überproduktion nachdem die US-Ölbohrungen erstmals seit drei Monaten wieder anstiegen.

Ein Euro wurde mit 1,1255 Dollar bewertet nach 1,1267 Dollar im späten New Yorker Handel. Der Dollar wurde mit 111,36 Yen gehandelt nach 111,55 Yen in den USA. Der Schweizer Franken notierte zum Euro mit 1,0921 und zum Dollar mit 0,9701.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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