Börsen Asien
Tokio greift zu Exportwerten – China im Fokus

Der schwächere Yen und gute Vorgaben aus den USA beflügeln die Stimmung in Tokio, die Börse legte am Mittwoch zu. Außerhalb Japans belastete jedoch die Abwertung Chinas durch die Ratingagentur Moody's die Märkte.
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Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte am Mittag 0,5 Prozent fester bei 19.711 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gewann ebenfalls 0,5 Prozent auf 1572 Zähler. Der japanische Leitindex hatte am 16. Mai ein 17-Monats-Hoch bei 19.998 Zählern erreicht, nach den politischen Turbulenzen in den USA aber mehr als 500 Punkte verloren.

Händler befürchten, dass die Ermittlungen in den USA wegen der russischen Einflussnahme auf den Wahlkampf die Präsidentschaft Donald Trumps destabilisieren und Steuersenkungen verzögern könnten. „Der japanische Markt hat sich immer noch nicht von den jüngsten Kursrückgängen erholt, die auf die Turbulenzen in den USA zurückgehen“, sagte Masaru Hamasaki von Amundi Japan. „Er hat Luft nach oben, solange die US-Börsen stark sind.“

Außerhalb Japans drückte die Herabstufung Chinas durch die US-Agentur Moody's auf die Kurse. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans verlor 0,2 Prozent. Die Agentur senkte ihre Note um einen Schritt auf A1 und begründet das mit der steigenden Verschuldung und den schwächeren Wachstumsaussichten.

Der Yen gab nach, ein Dollar kostete 111,89 Yen. Unterstützung erhielt der Dollar von der Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer nächsten Sitzung im Juni den Leitzins für die USA anhebt.

Der Euro wurde kaum verändert zum späten New Yorker Handel mit 1,1179 Dollar gehandelt. Der Schweizer Franken wurde mit 0,9762 Franken je Dollar und 1,0915 Franken je Euro gehandelt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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